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Das Literarische Komitee
Ausbildung im Bereich Rede
Oftmals ist es zunächst eine Frage von „Spaß“ und Verrücktheit, auf die Bühne zu gehen; gerade im Karneval.
Kann man „Vortragskünstler“ im Karneval überhaupt lernen?
Viele sind Autodidakten, die bei Themenauswahl, Inszenierung, Rollenfindung, Körpersprache, Kostüm, Dialekt und vielen anderen Details zunächst auf sich allein gestellt sind. Hier wird durch die Akademie des Literarischen Komitees für zukünftige Künstler entscheidende Hilfe geleistet werden. Gestandene Bühnenprofis setzen sich mit den Teilnehmern der Workshops auseinander, fördern ihre Potentiale, entwickeln ihre Nummern und Figuren weiter und machen sie mit dem professionellen Know how im Karneval vertraut.
Die Ausbildung erfolgt in Gruppen bzw. in offenen Workshops. Der Ausbildungsplan wird an den künstlerischen Profilen und Bedürfnissen der Teilnehmer ausgerichtet und kann auch Einzelunterricht beinhalten.
Übersicht der Ausbildungsinhalte
- Seminar zur Vermittlung und Festigung der Kölner Mundart:
Kölsch, Rheinisch oder Hochdeutsch in der Büttenrede/im Liedtext- Die Sprachgeschichte der Kölner Mundart
- Die Grammatik der kölschen Sproch
- Besonderheiten der kölschen Sproch und Analogien zum Hochdeutschen
- Die heute gebräuchlichen Schreibweisen der kölschen Sproch
- Zertifizierte Abschlussprüfung
- Seminar zur Stadtgeschichte
- Seminar zu Steuerfragen
- Seminar zur Vertragsgestaltung, Preisgestaltung und Zusammenarbeit mit Literaten und Agenturen
- Seminare in Schulen
- Seminar zu Fragen der Maske und des Schminkens
- Seminar zur Auswahl des Kostüms
- Seminar zur Planung von Buchungen/Routing
- Praktikum bei einer Sitzung im Kölner Karneval hinter der Bühne
Praktische Ausbildung
Pro Jahr zehn kostenfreie Auftritte bei den dem Festkomitee angeschlossenen Gesellschaften (Begleitung durch die Dozenten)
Workshops
- Analyse der Bühnenperformances: Aufbau, Storyline, Figur
(Erkennen von Potentialen, Stärken und Schwächen) - Figurenfindung, Charaktertraining, Textarbeit
(Wortwitz, Pointen, Dramaturgie) - Kostüm, Maske, Timing, Rhythmus, Improvisation (Flexibilität/Spontanität), Körpersprache/Ausdruck, Mimik/Ausdruck, Stimme/Ausdruck, Regie, Bühnenpräsenz
- Verhältnis zum Raum, Publikum, Technik


