Aktuelles Aktuelles

16. Kölner Museumsfest im Kölner Karnevalsmuseum, 11-18 Uhr

Kommen Sie ins Kölner Karnevalsmuseum und erleben Sie eine Zeitreise durch die Geschichte des Kölner Karnevals.

Am 20.05.2012  ist es wieder soweit, Kölns Museen öffnen zum 16. Mal Ihre Pforten für das Kölner Museumsfest von 11-18 Uhr. Auch das Kölner Karnevalsmuseum ist mit Programm und Attraktionen für Groß und Klein wieder mit dabei. Historische Kostümführungen, Experten der Geschichte des Karnevals, eine Ordensbörse, ein Infostand rund um das Museum, dies alles ist an diesem Tag bei uns zu finden und zu erleben. Auch an unsere kleinen Gäste haben wir gedacht. So kommen der Karnevalsbotschafter Jecko und seine Freundin „Die Maus“ zu Besuch. Kinderschminken, eine Mal- und Bastelstation so wie die riesige „Die Maus“- Hüpfburg lassen keine Kinderwünsche an einem solchen Tag offen.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt, Sie können sich mit Kölschen Spezialitäten für anschließende Führungen oder Touren durch das Museum stärken.

Der Eintritt auf das Gelände und ins Museum ist an diesem Tag KOSTEN-FREI! Shuttlebusse sorgen für den Transfer zwischen den teilnehmenden Museen. Haltestelle gegenüber dem Museum.

PROGRAMM

11.30 Uhr - Kostümführung – Zeitreise der besonderen Art
Führung mit historischen Kostümrollen durch die Ausstellung. 60 min, Treffpunkt: Eingang/Foyer

11.30 Uhr - Der Jecko hautnah - Zu Gast: Die Maus
För Pänz: Das Maskottchen des Kölner Karnevals und Die Maus zum Anfassen. 30 min, Museumshalle

12.30 Uhr - Die Jecko-Show
Mit seiner Musik-Show sorgt der Jecko für viel Spaß bei Groß und Klein. 30 min, Bühnenbereich

13.00 Uhr - Kostümführung – Zeitreise der besonderen Art
Führung mit historischen Kostümrollen durch die Ausstellung. 60 min, Treffpunkt: Eingang/Foyer

14.00 Uhr - Die Jecko-Show
Mit seiner Musik-Show sorgt der Jecko für viel Spaß bei Groß und Klein. 30 min, Bühnenbereich

14.30 Uhr - Kostümführung – Zeitreise der besonderen Art
Führung mit historischen Kostümrollen durch die Ausstellung. 60 min, Treffpunkt: Eingang/Foyer

15.00 Uhr - Der Jecko hautnah - Zu Gast: Die Maus
För Pänz: Das Maskottchen des Kölner Karnevals und Die Maus zum Anfassen. 30 min, Museumshalle

16.00 Uhr - Musik: 1. Kölner Tambourkorps “In Treue Fest“ von 1919 e.V.
Einer der ältesten Spielmannszüge Kölns präsentiert erstklassige Stücke aus seinem musikalischen Repertoire. 30 min, Bühnenbereich

17.00 Uhr - Kostümführung – Zeitreise der besonderen Art
Führung mit historischen Kostümrollen durch die Ausstellung. 60 min, Treffpunkt: Eingang/Foyer
Menschen mit Behinderungen – Rollstuhlfahrer. Das Kölner Karnevalsmuseum ist barrierefrei. Der Ausstellungsbereich ist mit einem rollstuhlgerechten Fahrstuhl zu erreichen. Behindertengerechte Toilette vorhanden.

Rio zu Gast in Kölle

„Fastelovend em Blot – he un am Zuckerhot“: In der Kölner Karnevalssession 2013 spielt die Beziehung zwischen den Karnevalshochburgen Rio de Janeiro und Köln eine ganz besondere Rolle. Nachdem Vertreter des Festkomitee Kölner Karneval schon einige Eindrücke bei Besuchen in Rio sammelten, konnte nun eine große Delegation aus Rio im Haus des Kölner Karnevals begrüßen werden.

Die Samba-Schule „Unidos da Tijuca“, die den diesjährigen Wettbewerb gewonnen hat, wollte die Hintergründe des Kölner Karnevals kennen lernen. So stand der Austausch über die Besonderheiten der beiden großen Karnevalsfeste bei den Gesprächen in Köln im Vordergrund. Im Jahr 2013 spielt auch das „Deutschland-Jahr“ in Brasilien eine ganz besondere Rolle, und das Goethe-Institut ist vor Ort ein wichtiger Ansprechpartner bei Fragen zur deutschen Kultur. An den Gesprächen, bei denen es sich um mögliche Kooperationen zwischen den beiden Partnerstädten ging, nahmen unter anderem Generalkonsul Dr. Michael Worbs , Arndt Röskens vom Goethe-Institut Rio, Dr. Konrad Schmidt-Werthern (Leiter Kulturamt der Stadt Köln), Frieder Wolf, Leiter des Büros für Internationale Angelegenheiten im Amt des Oberbürgermeisters sowie Dr. Hildegard Stausberg und Andreas Kossiski vom Förderverein für die Städtepartnerschaft Rio–Köln teil. Daneben konnten Markus Ritterbach (Präsident des Festkomitee Kölner Karneval), Vizepräsident und Zugleiter Christoph Kuckelkorn sowie die Leiterin des Kölner Karnevalsmuseum, Claudia Teichner, zehn Vertreter der Samba-Schule Unidos da Tijuca (Sieger 2012) und Vertreter des Circolo Brasiliero in Köln begrüßen. 

Goldener Mottoschal: 55.555 € für RTL-Spendenmarathon

In der Karnevalssession 2012 hat das Unternehmen Deiters in Zusammenarbeit mit dem Festkomitee Kölner Karneval von 1823 erstmals eine goldene Version des traditionellen Mottoschals in einer limitierten Auflage von 1.111 Exemplaren zum Preis von je 111,– Euro angeboten. Der gesamte Erlös aus diesem Projekt fließt in soziale Institutionen.

So konnten Deiters-Inhaber Herbert Geiss und Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach insgesamt 55.555,– Euro zu Gunsten der Stiftung „RTL – Wir helfen Kindern“an RTL-Charity-Gesamtleiter Wolfram M. Kons vom RTL-Spendenmarathon überreichen.

„Wir sind total begeistert, dass diese gemeinsame Initiative mit dem Festkomitee so gut angenommen wurde und dass so viele goldene Mottoschals gekauft wurden“, zeigte sich Deiters-Inhaber Herbert Geiss begeistert. „Wir sind jedem einzelnen Käufer dankbar, und jeder kann sicher sein, dass mit dem Geld wirklich Gutes und Sinnvolles getan wird.“ Auch Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach zog nach dieser gelungenen Aktion ein positives Fazit: „Ich habe in dieser Session so viele stolze Träger des goldenen Mottoschals getroffen, das war alles rundum gelungen. Und ich sehe es als wichtige Aufgabe des Brauchtums, an die zu denken, denen es nicht so gut geht“, sagte Ritterbach und ergänzte: „Wir hatten natürlich mit Deiters den idealen Partner für diese Aktion. Auch da gilt es Danke zu sagen.“

Die 55.555,– Euro fließen in die Stiftung „RTL – Wir helfen Kindern“ und dort zum Teil in die Kölner Initiative Breakfast4Kids. Bei der Scheckübergabe bedankte sich RTL-Charity Gesamtleiter Wolfram M. Kons bei Deiters und dem Festkomitee: „Ich freue mich sehr, dass wir hier in Köln Tradition und Spaß an der Freude so intensiv mit der Hilfe für Kinder verbinden können. Bei der Aktion von Deiters und der RTL-Stiftung geht es um mehr als um einen Karnevalsschal: Es geht um ein echtes Band der Hilfe für Kinder!“

Finale der Lach-Tour im Kölner Karnevalsmuseum

Lachen ist gesund – das weiß nicht nur der Volksmund, sondern auch Lachtrainer Rüdiger „Lachulus“ Zell. Er setzt am 24. März mit zwei kostenfreien Shows um 11:00 und 14:00 Uhr die Schlusspunkte einer Lach-Tour durch über 100 Kindergärten der Region. Die Shows finden im Kölner Karnevalsmuseum statt, dass gemeinsam mit dem Kölner Schulrucksackhersteller „ergobag“ die Tour seit Oktober 2011 unterstützt hat. Unter http://www.ergobag.de/de/kichererbsen-festival/ können Kinder und Eltern sich anmelden und auch gleich an einer Verlosung teilnehmen. Zu gewinnen: Lachulus höchstpersönlich – die Lach-Show für das eigene Wohnzimmer.

Gleichzeitig findet die 1. Kölner Schultaschenmesse, präsentiert von Lederwaren Voegels, statt. Eine große Auswahl an Schultaschen steht zum Vergleich bereit: Modelle von „derdiedas“, „ergobag“, „Sammies“, „Scout“ und „StepbyStep“ können von 9:00 bis 17:00 Uhr ausprobiert und auch gekauft werden. Rundherum erwarten die Besucher Attraktionen wie Kinderschminken, Leckereien und vieles mehr. Als besonderen Gast begrüßt Lachulus den Botschafter des Kölner Karnevals „Jecko“. Daneben wird auch der KidsClub des 1. FC Köln die Schultaschenmesse besuchen und zusammen mit dem Kiddy-Hennes kleine Überraschungen an die kleinen Gäste verteilen. Zudem ist für die Besucher der Eintritt im Kölner Karnevalsmuseum an diesem Tag frei.

Das Motto der Kölner Karnevalssession 2013

Köln und Rio de Janeiro sind 9.574,54 Kilometer voneinander entfernt. Und doch sind sich die Menschen der beiden Städte mit ihren Kulturen ganz, ganz nah. Denn wenn et Trömmelche in Kölle und die Samba-Trommeln in Rio anstimmen, sind die Jecken nicht zu halten – denn sie haben „Fastelovend em Blot – he und am Zuckerhot“! Der Karneval ist in Köln und in Rio de Janeiro gleichermaßen ein besonderes Kulturgut mit gewachsenen Traditionen. Hier wie da nimmt der Karneval in den Herzen der Menschen eine elementare Rolle ein. Das ganze Jahr über werden Kostüme genäht, die Session gestaltet, bestimmt die Karnevalsmusik den Takt des Lebens in der fünften Jahreszeit.

Im Herbst 2011 besiegelten die Oberbürgermeister aus Köln und Rio de Janeiro zusammen mit zahlreichen institutionellen Vertretern eine Städtepartnerschaft, die die Menschen beider Städte zueinander zu führen will. Das Festkomitee Kölner Karneval hat bereits erste Kontakte geknüpft und dokumentiert den Wunsch nach kulturellem Austausch mit der Widmung des eigenen Sessionsmottos zur Freundschaft zwischen den Menschen aus Köln und Rio de Janeiro. Seit fast 30 Jahren feiern übrigens schon die in Köln lebenden Brasilianer ihren Karneval in Kölle und fördern damit aktiv das Zusammenleben zwischen Deutschen und Brasilianern.

Es zählt zur Tradition im Kölner Karneval, das Sessionsmotto regelrecht zu leben: Es spiegelt sich beispielsweise wider in Liedern, Kostümen, Saaldekorationen, Mottofeiern und und und … Das Festkomitee Kölner Karneval fördert dies mit einem exklusiven Logo für dieses spezielle Motto, das auf eigenen Kollektionen umgesetzt werden wird. Die Erlöse aus dem Verkauf der Sessionsprodukte kommen den Kölner Karnevalsgesellschaften zu Gute. Wie in jedem Jahr sind das Sessionsmotto und das Sessionslogo geschützt. Das Logo zeigt ein rotes Herz, in dem Konfettis wie Blutkörperchen tanzen – „Fastelovend em Blot“ eben –, im Hintergrund sind der Kölner Dom und der „Zuckerhut“ von Rio de Janeiro zu sehen, ein Kölsches Trömmelche und eine Samba-Trommel aus Rio runden das Motiv ab. Das Sessionslogo 2013 hat der Kölner Künstler Rollo Jochmann entworfen.

Auch die ersten Termine der Session 2013 stehen übrigens schon fest: Mehr Infos

Der Höhepunkt der Session: der Rosenmontagszug

Um 10:30 Uhr ging es los. Deutschlands längster und traditionsreichster Karnevalsumzug startete an der Severinstorburg und zog über Schildergasse, Breite Straße und Altstadt am Dom vorbei in Richtung Mohrenstraße. Die Route nahm etwa vier Stunden in Anspruch. Wie in den Vorjahren säumten mehr als eine Million Zuschauer den Zugweg, die Kamelle, Strüßjer und Bützjer sammelten. Neben den neun Traditionskorps waren etliche im Festkomitte Kölner Karneval organisierte Gesellschaften sowie Musikkapellen und Tanzgruppen dabei – insgesamt über 10.000 Teilnehmer, darunter auch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters. Das Motto der diesjährigen Session war auch das Motto des Zuges: „Jedem Jeck sing Pappnas.“

Im Mittelpunkt standen die Persiflagewagen, die auf gesellschaftliche und politische Themen aufmerksam machten. Die dringende Notwendigkeit zur Toilettensanierung an Kölner Schulen hatte hier ebenso ihren Platz wie die Piratenpartei oder die „ewige Kulturbaustelle“ Köln. Ein UNICEF-Wagen machte auf die kritische Situation von Kindern im EM-Gastgeberland Ukraine aufmerksam, während andere Wagen die Gefahren von Facebook oder abgeschriebene Doktorarbeiten aufs Korn nahmen. Nicht fehlen durfte dabei der aktuellste Wagen es Zuges, der sich mit der Affäre Wulff beschäftigte. Der Rücktritt des Bundespräsidenten erfolgte zwar erst rund 72 Stunden bevor die Spitze des Zuges am Montagmorgen das Severinstor passierte, dennoch konnte der Persiflagewagen durch einen Umbau in letzter Minute den aktuellen Ereignissen Rechnung tragen.

Trotz des aktuellen politischen Tagesgeschäfts stand für viele Kölner dennoch ein Wagen im Rampenlicht, der sich mit einem Dauerbrenner beschäftigt: der Poldi-Wagen, der den Verbleib von Lukas Podolski beim 1. FC Köln thematisiert und mit dafür sorgen soll, dass der international umworbene Stürmerstar in Köln bleibt.

Den Schlusspunkt des Rosenmontagszugs setzte das Kölner Dreigestirn mit Prinz Marcus II., Bauer Thorsten und Jungfrau Olivia, die mit dem Zug quer durch die Straßen Kölns das Highlight der Karnevalssession 2012 erlebten.

Stellungnahme des Festkomitee Kölner Karneval von 1823 zu Pferden im Kölner Rosenmontagszug

Seit der Gründung des Festkomitee Kölner Karneval im Jahr 1823 werden Pferde im Kölner Rosenmontagszug mitgeführt. Die Pferde und Reiter in Reiterkorps, vor Zugfahrzeugen und Kutschen zählen zur Tradition im Kölner Karneval. Aus dieser langen gewachsenen Erfahrung im Umgang mit der Betreuung und Fürsorge für die Pferde hat das Festkomitee gemeinsam mit allen verantwortlichen Reiterkorpsführern der angeschlossenen Gesellschaften eine hohe Kompetenz aufgebaut, die bundesweit Anerkennung findet. Bei allen Planungen hat das Wohl des Tieres absoluten Vorrang. Die umfangreichen Vorgaben zum Einsatz von Pferden im Kölner Rosenmontagszug haben inzwischen Vorbildcharakter für andere Städte.

Das Festkomitee Kölner Karneval mit allen verantwortlichen Reiterkorpsführern bestätigt vollumfänglich und in Einigkeit die gesetzlichen Tierschutzbestimmungen. Gemeinsam mit dem Veterinäramt der Stadt Köln sind wir der Meinung, dass eine Sedation (medikamentöse Beruhigung) der eingesetzten Pferde zur Kompensation einer eventuell nicht vorhandenen Stabilität bzw. eines fehlenden Trainings tierschutzwidrig und somit nicht tolerierbar ist.

Das Festkomitee selbst hat bereits vor vielen Jahren in seinen eigenen Richtlinien festgelegt, dass die Sedierung von Pferden durch Pferdelieferanten, Reiter oder Reitställe verboten ist.

Ebenso legt das Festkomitee seit vielen Jahren großen Wert darauf, dass ausschließlich gesunde, trainierte und gewöhnte Pferde im Kölner Rosenmontagszug zum Einsatz kommen.

Gleichzeitig legt das Festkomitee Kölner Karneval größten Wert auf eine reiterliche Eignung der Reiter im Kölner Rosenmontagszug. Jeder einzelne Reiter muss seine reiterlichen Fähigkeiten gemäß den Richtlinien vor jedem Rosenmontagszug erneut nachweisen.

Kontakt für Rückfragen:

Sigrid Krebs
Tel: 0151 / 1823 29 04
E-Mail: sigrid.krebs@koelnerkarneval.de

Rosenmontag: Wulff-Persiflagewagen neu gestaltet

Politisch, pointiert und hochaktuell: Drei Elemente des Rosenmontagszugs, die neben farbenfrohen Kostümen und fröhlichen Jecken einen großen Teil der Anziehungskraft des Höhepunkts der Kölner Karnevalssession ausmachen. Doch selten in der Geschichte des Zuges musste so kurzfristig auf die aktuellen gesellschaftlichen Geschehnisse reagiert werden wie in diesem Jahr. So wird das Festkomitee Kölner Karneval den geplanten Persiflage-Wagen zum Thema „Wulff“ nach dem Rücktritt des Bundespräsidenten völlig neu gestalten. Das neue Motiv des Wagens zeigt den Deutschen Michel, der die Figur des ehemaligen Bundespräsidenten aus einem viel zu großen Anzug herauszieht.

Der Anzug steht für das Amt des Bundespräsidenten. Aus dem schwarzen Anzug fällt all das, was in den vergangenen Wochen zu öffentlichen Diskussionen geführt hatte: ein Handy, Prozente und Zinsen, ein Bobbycar, Urlaubsreisen. Der Deutsche Michel steht vor dem „Kaufhaus Vorteilsnahme“ mit verlockenden Angeboten – wer dort einkaufen geht, bekommt jedoch ein Problem, denn ein Politiker sollte sich genau überlegen, ob er dort einkaufen geht. Viele Verlockungen begegnen einem Politiker in seinem Amtsleben, stets ist die Versuchung groß. So lautet etwa ein aktuelles Sonderangebot des Kaufhauses: „Sonderkredite: 3 nehmen – 1 bezahlen“. Bundeskanzlerin Angela Merkel steht ungläubig und entsetzt vor dem „Kaufhaus Vorteilsnahme“ und rauft sich die Haare.

Schon bei der Vorstellung der Planungen der Persiflagewagen Ende Januar hatte Zugleiter Christoph Kuckelkorn erklärt: „Der Rosenmontagszug wird in diesem Jahr noch ein Stück politischer als in den Vorjahren. Vor allem aber ist er hochaktuell. Ich glaube, so knapp wie in diesem Jahr sind wir noch nie fertig geworden.“ Knapp 72 Stunden vor Beginn des Rosenmontagszugs hat sich die Prophezeiung des Zugleiters erfüllt.

Rosenmontagszugwagen für „Prinz Poldi“

Das Festkomitee Kölner Karneval baut einen Wagen für den Rosenmontagzug, der Lukas Podolski davon überzeugen soll, beim 1. FC Köln zu bleiben. Die auf dem Entwurf sichtbare Schriftrolle wird bis zum Rosenmontagszug durch Köln ziehen. Jeder Kölner kann darauf unterschreiben und somit seinen Wunsch zum Verbleib Lukas Podolskis beim 1.FC Köln bekräftigen. Die Schriftrolle und die eingesendeten Fotos werden dann an den Seiten des Wagens angebracht und im Rosenmontagszug mitfahren.

„Wenn Poldi seinen Vertrag verlängert und unterschreibt, dann schenken wir ihm die Aufbauten seines Wagens“, so das Versprechen von Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitee Kölner Karneval. Viel mehr noch könnte „Prinz Poldi“ den Wagen für sich außerhalb der Session nutzen. „Gerne stellen wir Poldi den kompletten Wagen auch nach dem Rosenmontagszug zur Verfügung, zum Beispiel für ein Sommerfest mit vielen Kindern und im Rahmen der Lukas-Podolski-Stiftung“, so Christoph Kuckelkorn, Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges.

Der Wagen zeigt Geißbock Hennes symbolisch für alle FC- und Poldi-Fans. Dieser betet vor seinem FC-Altar kniend, zur FC-Ikone Poldi und zum Fußballgott selbst, dass Prinz Poldi den FC niemals verlassen dürfe. Der Wagen fährt in der Gruppe 21 „Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V.“ mit. Der Entwurf des Wagens stammt von Rollo Jochmann, Herbert Labusga ist der Wagenbauer.

Besondere Rolle Podolskis soll zum Ausdruck gebracht werden
Das Festkomitee schätzt Lukas Podolski und möchte die besondere Wertschätzung für diesen Top-Spieler in besonderer Form zum Ausdruck zu bringen. Die Liebe der Fans zu Lukas Podolski, seine Bedeutung für die Menschen in der gesamten Region sowie für die Stadt und den Verein sind Anstoß zu der Idee. Ebenso soll die soziale Stärke und Kraft der Fans von Lukas Podolski gewürdigt werden.

Gemeinsam mit dem Kölner Express hat das Festkomitee die Poldi-Fans aufgerufen, ihren Einsatz für den Verbleib von Poldi mit einem Foto einzusenden. Mittlerweile haben selbst Joachim Kardinal Meisner oder die Zoo-Vorstände Christopher Landsberg und Theo Pagel ihre Versprechen abgegeben. So lädt Kardinal Meisner Prinz Poldi höchstpersönlich zum Kaffeetrinken und Mohnkuchenessen ein, die Zoo-Vorstände benennen gar den nächstgeborenen Elefanten im Kölner Zoo „Prinz Poldi“, wenn Lukas Podolski sich für Köln entscheidet.

Hier geht’s zum Link für die Poldi-Unterstützung

Richtfest für den Rosenmontagszug

Wenn fast alle Präsidenten der Kölner Karnevalsgesellschaften und der Vorstand des Festkomitee Kölner Karneval zusammenkommen, dann muss schon ein ganz besonderer Anlass vorliegen. Das Richtfest für den Kölner Rosenmontagszug ist einer dieser seltenen Anlässe. Die Wagenbauer und Entwerfer übergeben die liebevoll gestalteten Persiflage-Wagen feierlich dem Zugleiter. Neben den Vertretern der Gesellschaften können natürlich auch die Medien einen ersten Blick auf die zum größten Teil fertigen Wagen werfen. Zugleiter Christoph Kuckelkorn führte durch das Programm, dessen Höhepunkt der Gang durch die Wagenbauhalle war.

Ein weiteres Highlight war der Auftritt der „Kecken Jecken“, die gemeinsam mit den Höhnern ihre Interpretation des Hits „Schenk mir Dein Herz“ anstimmten. Die Tanztheatergruppe ist aus dem integrativen Freizeit- und Kommunikationstreff „Café Cultura“ des städtischen Behindertenzentrums Riehl hervorgegangen. „Wir versuchen im Karneval etwas selbstverständlich zu leben, was in weiten Teilen der Gesellschaft noch nicht selbstverständlich ist: die Integration behinderter Menschen“, erklärte Zugleiter Christoph Kuckelkorn. „Das gilt nicht nur für den Auftritt im Rahmen des Richtfestes, sondern natürlich auch für den Zug selbst, wo behinderte Menschen seit einigen Jahren ein fester Bestandteil der Gruppen der Kölner Karnevalsgesellschaften sind.

Natürlich durften auch das Kölner Dreigestirn und das Kinderdreigestirn nicht fehlen, wobei das „Große“ Dreigestirn zum ersten Mal ihre Namen auf den Prunkwagen lesen konnten. Ebenso zu den Gästen gehörten Se. Excellenz Weihbischof Dr. Heiner Koch (Erzbistum Köln) und Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider (Evangelische Kirche im Rheinland), die den Zug segneten, Polizeipräsidenten Wolfgang Albers, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, die ein Grußwort des Oberbürgermeisters Jürgen Roters vorlas, die Hilfsorganisationen: ASB, Malteser, DRK, Johanniter, die Vertreter der verschiedenen Ämter und Behörden, die in die Organisation des Rosenmontagszugs eingebunden sind: vom Amt für öffentliche Ordnung über das Amt für Straßen- und Verkehrstechnik und die Landschaftspflege bis hin zu den Abfallwirtschaftsbetrieben, der Berufsfeuerwehr und nicht zuletzt die Mitarbeiter der Bundeswehr (militärisch und zivil), die den Kölner Karneval in Ihrer Freizeit unterstützen und einen Großteil der Wagenbegleiter, Schilder- und Großfigurenträger stellen.

Der Rosenmontagszug wird in diesem Jahr aus 56 Gruppen mit insgesamt weit über 10.000 Teilnehmern bestehen und ab 10:30 h von der Severinstorburg aus in Richtung Mohrenstraße quer durch die Kölner Innenstadt ziehen.

Entwürfe für Rosenmontagszug vorgestellt

In der Wagenbauhalle des Festkomitees geht in den Wochen vor dem Rosenmontagszug das Licht auch nachts nur selten aus. Dann arbeiten Zugleiter Christoph Kuckelkorn und sein Team an den Baggage- und Persiflagewagen für den wichtigsten Tag im Karnevalskalender. Rund drei Wochen vor dem Zug gab das Festkomitee im Kölner Karnevalsmuseum einen Vorgeschmack auf die bunten und originellen Motivwagen.

„Der Rosenmontagszug wird in diesem Jahr sicher zum Schmunzeln anregen, ist auf der anderen Seite aber auch noch ein Stück politischer als in den Vorjahren“, erklärt Zugleiter Christoph Kuckelkorn. „Vor allem aber ist er hochaktuell. Ich glaube, so knapp wie in diesem Jahr sind wir noch nie fertig geworden, weil einfach rund um den Jahreswechsel noch so viel passiert ist.“ So spielen natürlich die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff, die Eurokrise aber auch die kürzlich verkündete Städtepartnerschaft mit Rio eine Rolle. Der Umgang mit Facebook ist ebenso ein Thema wie die neue Piraten-Partei, der regelmäßige Ämtertausch zwischen Präsident und Ministerpräsident in Russland oder die Erinnerung an Vico von Bülow, alias Loriot, der im Vorjahr verstorben ist. Auch die Lokalpolitik kommt beim Moscheebau oder der Baustelle Opernhaus nicht zu kurz.

„So viele Entwürfe wie noch nie“
Viele Anregungen kamen aus der Kölner Bevölkerung, von Künstlern und auch von Kindern. Kuckelkorn: „Rund 680 Entwürfe sind bei uns eingegangen.“ Ganz vorne dabei: Der Entwurf der elfjährigen Lilly Seibel. Sie thematisiert die renovierungsbedürftigen Toiletten an Kölner Schulen und verweist dabei auf die Millionen, die Mutter Colonia für U-Bahn und andere Projekte verschwendet. „Ich male gern und feiere Karneval so lange ich denken kann“, erklärt die Schülerin. „Als ich dann den Aufruf im Fernsehen gesehen habe, hatte ich gleich eine Idee im Kopf, die nun von den Wagenbauern umgesetzt wird.“

Benefizkonzert „Kölsche für Julia“

Seit einem Schlaganfall im vergangenen Sommer ist die erst 16-jährige Julia Holler gelähmt. Da das Mädchen im Kölner Karneval sehr aktiv war und bei den Rheinmatrosen getanzt hat, wurde von der Großen Mülheimer Karnevals-Gesellschaft e.V. von 1903 eine Sammelaktion ins Leben gerufen. Außerdem wird am 16. März 2012 eine Benefizkonzert in der Stadthalle Köln-Mülheim stattfinden, zu dem alle Kölner Karnevalisten eingeladen sind.

Bei dem Konzert werden unter anderem die Paveier, Cat Balou, Lutz Kniep, Rudi Mertens & Band sowie DJ Giovanni Luzi auftreten. „Die Künstler treten kostenlos auf und auch die Stadthalle steht uns kostenlos zur Verfügung“, erklärt Hans Wirtz, Präsident der Großen Mülheimer Karnevals-Gesellschaft. „Dafür danke ich allen Beteiligten sehr.“ Karten können für 18,– Euro über die Homepage der GMKG bestellt werden. Weitere Informationen finden sich unter www.gmkg.de.

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Rosenmontag: Neue Leitstelle in der Handwerkskammer

Erstmals wird im Kölner Rosenmontagszug 2012 eine feste Leistelle installiert. Die Leitstelle ist die Zentrale des gesamten Funkverkehrs im Rosenmontagszug. Sie verbindet nicht nur die Funkstellen im Zug, sondern ermöglicht es der Zugleitung, aktiv am Funkverkehr teilzunehmen. Darüber hinaus wird so eine stabile Funkverbindung zur Leitstelle der Polizei geschaffen. Durch die Verwendung eines digitalen Funknetzes ist es in diesem Jahr erstmals möglich, die Leitstelle nicht wie bisher in einem Fahrzeug im Zug mitfahren zu lassen, sondern unter Mithilfe der Handwerkskammer Köln dorthin auszugliedern.

Das hat zahlreiche Vorteile, denn das Team hat mehr Platz und Ruhe, um die Situationen gut zu betreuen. Es gibt bessere Möglichkeiten, zur Beobachtung und mehr Überblick über das Gesamtgeschehen. So kann zum Beispiel per TV-Bildschirm der komplette Rosenmontagszug verfolgt werden. Der Plan des Zugwegs an der Wand bietet einen großen Überblick. Durch eine stabile Internetverbindung kann das webbasierte Programm „RosI“ und damit die beiden GPS-ausgerüsteten Traktoren am Anfang und am Ende des Zuges mit eingebunden werden. Die Feuerwehr wird durch Stellung von zwei Mitarbeitern direkt in das Geschehen integriert. Die Zugleitung ist mit drei Personen vor Ort präsent und kann flexibler reagieren. Auch weitere Behörden planen, Mitarbeiter in die Leistelle zu entsenden.

Das Festkomitee Kölner Karneval dankt dem Hauptgeschäftsführer der Kölner Handwerkskammer, Dr. Ortwin Weltrich, für die tolle und kooperative Zusammenarbeit und Gastfreundschaft. „Diese Zusammenarbeit zeigt einmal mehr, wie der Karneval die Menschen zusammenführt und wie ein jeder versucht, das große Fest bestmöglich zu unterstützen“, so Zugleiter Christoph Kuckelkorn.

Rosenmontag: UNICEF macht Kindernot zum Thema

Auf Einladung des Festkomitees Kölner Karneval fährt beim Kölner  Rosenmontagszug zum ersten Mal ein Wagen für UNICEF mit. Der Wagen thematisiert die schwierige Situation vieler Kinder und Jugendlicher in der Ukraine – neben Polen Gastgeberland der kommenden Fußballeuropameisterschaft. Auf dem Persiflage-Wagen ist ein Fußballspieler zu sehen, der den Ball mit einem Fallrückzieher in das eigene Tor schießt. Neben ihm hebt ein Platzwart den Rasen des Spielfeldes an und kehrt die Probleme ukrainischer Kinder „unter den Teppich“ – darunter Prostitution, Drogen und Aids. Für sein Verhalten zeigt ihm der Schiedsrichter die Rote Karte. Als Pate für die ungewöhnliche Aktion setzt sich Hans Sarpei ein. Der Fußballprofi beim FC Schalke 04 wird auch selbst auf dem Wagen mitfahren, der von der KKG Fidele Fordler 2001 e.V. geführt wird.

Auf kölsche Art zeigt der UNICEF-Wagen ein „Eigentor“, das der Gesellschaft droht, wenn die drängenden Probleme der Kinder nicht angegangen werden. Die Fußballeuropameisterschaft in der Ukraine soll zum Anlass genommen werden, im ganzen Land für die Rechte der Kinder einzutreten. „,Jedem Jeck sing Pappnas‘ ist in diesem Jahr das Motto des Kölner Karnevals. Doch ’ne Pappnas macht ’ne Jeck nicht blind – ich danke dem Festkomitee Kölner Karneval, dass es auch beim Rosenmontagszug auf die Nöte und Sorgen von Kindern aufmerksam macht. Das ist Kölsch mit Herz“, sagt Anne Lütkes, Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland, dessen Zentrale seit fast 60 Jahren in der Domstadt zu Hause ist. „Es gehört zur Tradition im Kölner Rosenmontagszug, der Obrigkeit den Spiegel vorzuhalten und kritische Themen eine Plattform zu bieten. Wir haben UNICEF bewusst eingeladen, um in Gemeinschaft ein Bewusstsein für die Situation der Kinder zu schaffen, die im Land der Gastgeber der Fußball-EM zu Hause sind“, erklärt Zugleiter Christoph Kuckelkorn. Nach dem Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion sind in der Ukraine viele Familien verarmt. Arbeitslosigkeit und fehlende Perspektiven führen innerhalb der Familien oft zu Alkohol- und Drogenmissbrauch. Häufig können die Eltern ihre Kinder nicht mehr ausreichend versorgen. Die Kinder und Jugendlichen ziehen ein Leben auf der Straße vor, zum Beispiel in Kiew oder Odessa. Dort sind sie täglich Gewalt, sexueller Ausbeutung und HIV-Infektionen schutzlos ausgesetzt. Insgesamt leben mehr als 100.000 ukrainische Kinder in Heimen.

UNICEF unterstützt zum Beispiel in Kiev, Odessa, Kherson, Mykolayiv and Krivyi Rig Tagesstätten für HIV-positive Kinder. Dort können Familien offen über den Umgang mit HIV und AIDS sprechen und Kontakt zu anderen Betroffenen aufbauen. UNICEF schult zudem Heimmitarbeiter, Sozialarbeiter, Ärzte und auch Eltern, damit sie HIV-positive Kinder und Jugendliche angemessen betreuen und Vorurteile in der Gesellschaft abbauen können.
Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen errichtet UNICEF Anlaufstellen für Straßenkinder. Dort erhalten die Mädchen und Jungen Informationen, wie sie sich vor AIDS und anderen Krankheiten schützen können. Zudem können sie dort den Schulunterricht besuchen und erhalten warme Kleidung. UNICEF unterstützt die Straßenkinderzentren auch mit Erste-Hilfe-Ausrüstungen.

Weitere Infos zum Thema unter www.unicef.de

„Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen“

373 Auftritte sind in der Session geplant: im Gürzenich ebenso wie im Tanzbrunnen, im Altenheim ebenso wie beim Kardinal. Das Kölner Dreigestirn hat den schönsten, aber auch den anstrengendsten Job, den Köln zu vergeben hat. Ende Januar ist schon Halbzeit der Session – der richtige Zeitpunkt für eine Zwischenbilanz, die durch und durch positiv ausfällt.

„Es ist alles noch viel schöner, als ich gedacht habe“, bekennt Prinz Marcus II. (Gottschalk). „Viele haben gesagt, dass ich als ehemaliger Adjutant doch schon alles gesehen haben müsste. Papperlapapp! Es ist doch etwas völlig Neues für mich, nun den Schritt nach vorne in die erste Reihe gemacht zu haben.“ Bauer Thorsten („Totti“ Schmidt) ergänzt: „Es ist schon faszinierend, wie viel Wärme uns die Menschen geben. Gerade dann, wenn man es vielleicht nicht erwartet: Manchmal kommen wir in einen kleinen Pfarrsaal, und dann sind da über 400 Wiever, die uns frenetisch feiern. Und wenn wir gehen, stehen die nicht mehr auf den Stühlen, sondern auf den Tischen – Wahnsinn!“ Die gute Stimmung, die das Trio verbreitet, hat aber auch mit Vorbereitung zu tun, schließlich muss man in die Figuren sozusagen hineinwachsen, wie Jungfrau Olivia (Dr. Oliver von Rosenberg) weiß: „Seit September haben wir uns eigentlich fast täglich getroffen – teilweise, weil wir gemeinsam eingeladen wurden, meist aber, weil wir uns besprochen haben.“

Positive Resonanz des Festkomitees

Auch Prinzenführer Rüdiger Schlott zieht eine positive Bilanz der ersten Wochen: „Die Jungs kommen gut an, keine Frage. Für die Abläufe hinter der Bühne kommt Ihnen sicher die Erfahrung zugute. Marcus war ja selbst fünf Jahre Adjutant und kennt daher alle Abläufe perfekt. Und durch ihre Herkunft aus einer Korpsgesellschaft können Sie auch den zeitlichen Rahmen eines Auftritts recht gut abschätzen und sind darüber hinaus sehr pünktlich. Da muss ich gar nicht viel sagen.“ Markus Pohl, der im Vorstand des Festkomitee Kölner Karneval für das Protokoll des Kölner Dreigestirns zuständig ist, stimmt in die Begeisterung für das Dreigestirn der Session 2012 ein: „Wir erleben die erhoffte tolle Session mit einem Dreigestirn, dass mit sehr viel Herz durch die Säle zieht und genau die Freude verbreitet, die der Kölner Karneval verdient hat.“

Köln bejubelt das neue Dreigestirn

Über 350 Auftritte hat das Trifolium vor sich – und den ersten absolvierten sie souverän und mit ansteckender Herzlichkeit. Das neue Kölner Dreigestirn wurde im Gürzenich von Oberbürgermeister Jürgen Roters ins Amt eingeführt. Im altehrwürdigen Gürzenich erlebten die Gäste aber nicht nur einen bestens aufgelegten Prinzen Marcus II., sondern auch eine einzigartige Mischung aus Karnevals- und Showprogramm.

Im Mittelpunkt des Abends standen natürlich Prinz Marcus II. (Gottschalk), Bauer Thorsten (Schmidt) und Jungfrau Olivia (Dr. Oliver von Rosenberg). Das neue Dreigestirn eroberte die Herzen der Jecken im Saal im Sturm, was schon der lang anhaltende Beifall nach den ersten Worten des Trifoliums zeigte. Die Übergabe der Insignien von Oberbürgermeister Jürgen Roters an die närrischen Herrscher beobachteten mehrere Hundert Gäste im Saal. Darunter fanden sich neben Abordnungen der Kölner Karnevalsgesellschaften Vertreter aus der Politik (wie NRW-Finanzminster Dr. Norbert Walter Borjans und die Vorsitzenden aller Kölner Ratsfraktionen) ebenso wie aus dem Medienbereich (etwa WDR-Intendantin Monika Piel oder Focus-Herausgeber Helmut Markwort) oder der Wirtschaft (zum Beispiel der Vorsitzende der Geschäftsführung der Ford-Werke, Bernhard Mattes, der 1. Geschäftsführer der Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße, Michael Hövelmann oder Helmut Zils, Generalbevollmächtigter der UBS Deutschland, des Hauptpartners der Proklamation).

Das Publikum sah ein Programm, das sich vor allem am Sessionsmotto „Jedem Jeck sing Pappnas“ orientierte. Schon zu Beginn der Proklamation tanzten Tänzer aus acht Kölner Tanzgruppen zum Wanderer-Lied „Jedem Jeck sing rude Nas“. Danach besangen Blom un Blömcher die „Knallrude Pappnas“ und die Bläck Fööss spielten mit einem Chor aus Kölnern, deren Eltern aus aller Welt stammen und Vertretern des Humba e.V. sowie der Immi-Sitzung das Lied „Unser Stammbaum“. Auch die Redner Willibert Pauels und Marc Metzger griffen das Thema auf, während das russische Clown-Duo „KGB“ für die künstlerische Interpretation sorgte. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von Lotti Krekel, Marita Köllner und King Size Dick, die an den kürzlich verstorbenen Texter und Liedermacher Hans Knipp erinnerten.

Mehr Infos zum neuen Kölner Dreigestirn finden Sie hier »

Die Autogrammkarte des neuen Kölner Dreigestirns gibt es hier zum Download »

 

Tipps für den Rosenmontagszug

Wo steht man am besten beim Kölner Rosenmontagszug 2012? Jedes Jahr überlegen viele Jecken, an welcher Stelle des Zugweges man am besten den Kölner Rosenmontagszug verfolgen kann. Wo sind gute Stellen, an denen man den Zug erleben kann oder wo ist  es meist voll? Wohin geht man besser nicht mit Kindern, weil das Gedränge zu groß sein könnte? Das Festkomitee Kölner Karneval hat eine Grafik erstellt, die den Jecken helfen kann, einen idealen Platz am Zugweg zu finden. Sie zeigt anschaulich in den Ampelfarben grün, gelb und rot, an welchen Streckenabschnitten gute Plätze sind oder wo es schon mal voller ist.

Hier geht’s zum Download der Skizze.

Tribünen beim Rosenmontagszug fast ausverkauft!!

Es sind nur noch wenige Tribünenkarten für den Kölner Rosenmontagszug vorhanden!!

Der Rosenmontagszug ist der Höhepunkt der Kölner Karnevalssession. An ausgewählten Stellen in der Stadt haben Besucher aus der ganzen Welt die Möglichkeit den Kölner Rosenmontagszug von Tribünen aus hautnah zu erleben. Etwas ganz Besonderes wird den Besuchern im „Lanxess Colosseum" auf dem Kölner Heumarkt geboten. Die einzigartige Arena-Atmosphäre im „Lanxess Colosseum" erinnert an das Spektakel im römischen Köln und bietet dazu ein ganztägiges Programm mit den prominenten Moderatoren Linus und Robert Greven sowie Musik und weitere Überraschungen. Darüber hinaus werden Karten für Familien- und Behindertentribünen sowie überdachte und unüberdachte Tribünen angeboten.

Tribünenkarten Rosenmontagszug:

  • Sitzplätze unüberdacht/ Bankreihe: EUR 44,00 (Tribünen im gesamten Stadtbild)
  • Sitzplätze überdacht/ Sitzschale: EUR 74,50 ("Lanxess Colosseum")

Tribünenkarten Schull- un Veedelszög (Sonntag):

  • Sitzplätze (un-) überdacht: EUR 11,00 (Tribünen im gesamten Stadtbild)

Karten können sie erwerben unter:

  • kartenservice@koelnerkarneval.de
  • 0221 - 574 00 40
  • oder im Kaatebus auf dem Kölner Neumarkt (bis zum 17.02.2012)

Kinderdreigestirn reist zum Ministerempfang nach Berlin

Am Mittwoch vor Weiberfastnacht heißt es für das Kölner Kinderdreigestirn: „Berlin, Berlin – wir fliegen nach Berlin!“ Frau Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wird das Kölner Kinderdreigestirn 2012 am Mittwoch vor Weiberfastnacht in ihrem Ministerium empfangen. Gemeinsam mit weiteren kleinen Jecken aus Niedersachsen, Thüringen und dem Saarland wird das Kölner Kinderdreigestirn 2012 im Bundesfamilienministerium zu Gast sein.

Prinz Peter III., Bauer David und Jungfrau Sophie freuen sich mächtig auf die Reise in die Bundeshauptstadt. Als erfahrener Adjutant wird Moritz Flock – natürlich in der Uniform der Bürgergarde „blau-gold“, dabei sein. Der Empfang der karnevalistischen Jugend wurde durch den BDK Bund Deutscher Karneval koordiniert. Der Ministerin war es sehr wichtig, dass auch das Kölner Kinderdreigestirn zu Besuch in Berlin sein kann. „Darüber haben wir uns wie jeck gefreut, denn die Ministerin ist sicher nett und feiert bestimmt auch gerne Karneval“, so der Kölner Kinderprinz Peter III. Der Flug nach Berlin und zurück nach Köln wird möglich, weil die Deutsche Lufthansa die Kölner Delegation zu der Reise einlädt. Dabei ist auch sichergestellt, dass der wertvolle mit Pfauenfedern besetzte Hut des Kinderbauern, sein Dreschflegel und die Standarte des „Pänz-Trifoliums“ sicher und unbeschadet transportiert werden. Ebenfalls im Gepäck: jede Menge Pappnasen, die das Motto der Kölner Karnevalssession 2012 auch in Berlin bekannt machen werden.

WDR-Doku am Freitag: Schunkeln, Wibbeln, Exerzieren

Sie gelten als das Fundament des kölschen Gesellschaftskarnevals, die neun Korpsgesellschaften, denen das Festkomitee Kölner Karneval den Ehrentitel „Traditionskorps“ verliehen hat. „Kölsche Funke rutwieß vun 1823“, die Roten Funken, sind die älteste Korpsgesellschaft des Rheinlandes. Alle anderen Traditionskorps sind durch die typisch kölsche „Zellteilung“ entstanden.

Die ersten, die sich von den „Ur“-Funken abspalteten, waren im Jahre 1870 die Blauen Funken. Auch die Prinzen-Garde, die 1906 gegründet wurde, ist ein Ableger der Roten Funken. Funken wie Gardisten der anderen Korps, der Ehrengarde der Stadt Köln, des Reiterkorps Jan von Werth, der Altstädter, der Treuen Husaren, der Bürgergarde Blau-Gold und der Nippeser Bürgerwehr, berufen sich auf ihre Traditionen und Bräuche, die häufig das preußische Militär persiflieren. Sie setzen aber auch auf so traditionelle Werte wie Kameradschaft und „Gleichheit“.

Das Funkenjahr, die einjährige Probezeit
Der Film dokumentiert das Funkenjahr, wie die Probezeit eines Rekruten der Roten Funken genannt wird. In dieser Zeit muss sich der Kandidat bei den regelmäßigen Zusammenkünften bewähren: Bei den Treffen der „Knubbel“, das sind die Unterabteilungen der Roten Funken, beim Training, bei dem den Rekruten das Exerzieren mit der „Knabüs“, dem Gewehr, beigebracht wird, beim Einstudieren der Lieder und des traditionellen Funkentanzes, dem „Stippeföttche“. Am Schluss steht dann die feierliche Vereidigung des Rekruten zum Funk und die erste Teilnahme am Rosenmontagszug. Im Verlauf der Session geht es zu den unterschiedlichsten jecken Veranstaltungen. Die Dokumentation gibt Einblick in das Innenleben der straff organisierten Karnevalsgesellschaften. Es kommen Präsidenten, Offizielle und „einfache“ Gardisten zu Wort und natürlich auch das Funkenmariechen. Historiker und Brauchtumsforscher analysieren die Bedeutung der Traditionskorps für den Karneval.

Ministerpräsidentin Kraft trifft Kinderdreigestirne

Insgesamt 24 Kinderdreigestirne und Prinzenpaare aus ganz NRW folgten dem Ruf von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ins Kölner Karnevalsmuseum. Dort gab es nicht nur ein buntes Programm unter anderem mit Bernd Stelter und der Kindertanzgruppe „Jeckolino“, die Ministerpräsidentin nahm sich auch die Zeit, um mit jedem einzelnen der Nachwuchskarnevalisten ein paar Worte zu wechseln..

Im Mittelpunkt stand natürlich Prinz Peter III., Bauer David und Jungfrau Sophie aus Köln, die im Kölner Karnevalsmuseum ein Heimspiel hatten. „Mir hat am besten die lustige Hundenummer von Yvo Antoni gefallen“, erklärte der Prinz, der auch den Kontakt zu den „Amtskollegen“ suchte: „Den Porzer Prinz kenne ich zum Beispiel aus meiner Schule.“ Dabei kamen die Dreigestirne und Prinzenpaar aus praktisch allen Teilen von NRW. Von Münster und Paderborn im Norden über Düsseldorf und Dortmund bis Simmerath und Stolberg im südwestlichen NRW reichte die Palette. Festkomitee-Vorstandsmitglied Markus Pohl, der durch das Programm führte, musste dementsprechend zwischen Alaaf und Helau wechseln. Damit auch die Kinder im Saal nicht durcheinander kamen, holte sich Pohl Unterstützung auf die Bühne. Solomariechen Carolin Wienert von der Kolpingspielschar Bochum-Höntrop wechselte jeweils die Farbe der Pappnase: „Rude Nas“ stand für „Alaaf“, bei grüner Pappnase riefen die Jecken „Helau“.

Auch die Ministerpräsidentin schlug den Bogen zwischen Alaaf und Helau elegant, als sie gleich zur Begrüßung erklärte: „Leev Jecke us janz NRW, wenn et Trömmelche jeht, dann stonn mer all parat“. Wo ihr karnevalistisches Herz schlägt, konnte sie dann allerdings doch nicht ganz verbergen, schließlich wird sie auch 2012 wieder am Kölner Rosenmontagszug teilnehmen.

Kartenverkauf: Der Kaatebus auf dem Neumarkt!

Der Kaatebus öffnet seine Türen für die aktuelle Session

Seit dem 2. Januar 2012 besteht wieder die Möglichkeit für Jedermann sich Karten für Kölner Karnevalsveranstaltungen/ -sitzungen zu sichern. Der Kaatebus steht, wie die Jahre zuvor, wieder auf dem Kölner Neumarkt. Der große rote Doppeldeckerbus ist nicht zu übersehen und steht Zentral in der Kölner Innenstadt und ist so für Jeden gut zu erreichen.

 

Die Öffnungszeiten des Kaatebus sind:       

Mo, 02.01.2012 (Eröffnungstag):  11.00 – 19.00 Uhr

Mo – Fr :        09.30 – 19.00 Uhr

Sa :                09.30 – 16.00 Uhr

 

Die Mitarbeiter im Kaatebus sind auch telefonisch erreichbar unter: 0221/258 04 04

Karneval in Köln: Alle Termine auf einen Blick

Lust auf Karneval – aber noch keine konkreten Pläne fürs Wochenende? Dann ist die Terminübersicht der Festkomitee-Homepage genau das Richtige! Denn hier stehen sie alle mit Ort und Uhrzeit: Ob Herren-, Damen- oder Puppensitzung, Mess op Kölsch oder Matinee und natürlich alle Züge, die zwischen Weiberfastnacht und Nubbelverbrennung durch die Kölner Veedel und die Innenstadt ziehen. Hier geht’s direkt zu den Terminen.

Den Kern der Auflistung bilden natürlich die Events der im Festkomitee Kölner Karneval organisierten Gesellschaften. Neben dem Veranstalter findet sich neben Datum und Uhrzeit auch gleich ein Hinweis auf den Veranstaltungsort: Gürzenich, Wolkenburg und Tanzbrunnen sind hier genauso vertreten wie praktisch alle großen Kölner Hotels und viele Pfarrsitzungssäle. Auch etliche Veranstaltungen, die nicht unter dem offiziellen Dach des Festkomitee Kölner Karneval organisiert werden, sind auf der Homepage zu finden. Die Stunksitzung im E-Werk gehört eben genauso zum kölschen Fasteleer wie die Immisitzung im Bürgerhaus Sollwerk oder „DEINE Sitzung“ im Brunosaal.

Tickethotline und Tauschbörse
Im Kaatebus auf dem Neumarkt, unter der Hotline 0180 5 280111 und unter www.karnevalstickets.de können Karten für fast alle Veranstaltungen erworben werden. Und einen ganz besonderen Service bietet das Festkomitee gleich mit: die Kartentauschbörse. Wer Karten für eine längst ausverkaufte Sitzung sucht oder kurzfristig Tickets nicht selbst nutzen kann, wird dort fündig: Von privat an privat – ohne große Umwege.

Zu den Terminen
Zur Onlinebuchung von Karnevalstickets
Zur Kartentauschbörse

Kardinal Meisner zelebriert Messe für Karnevalisten

Hier gelangen Sie zur Mediathek.

Sie ist erst seit wenigen Jahren Bestandteil des Terminkalenders des Festkomitees und doch längst eine gute Tradition: die Messe für Karnevalisten, die stets wenige Tage vor der Proklamation des Dreigestirns im Dom stattfindet – in diesem Jahr am 4. Januar um 18:30 Uhr. Der Gottesdienst war auch live im Internet zu sehen: Auf www.domradio.de/videothek/7706 können alle, die nicht in den Dom kommen konnten, die Messe im Nachhinein verfolgen.

Kardinal Meisner wies in seiner Predigt auf die christlichen Wurzeln des Karnevals und die dementsprechend enge Verbindung zwischen der Kirche und den Institutionen des Kölner Karnevals hin. Den Sinn des Karnevals beschrieb der Kardinal so: „Freude bereiten und dabei Freude empfinden“ – treffsicherer hätten auch die vielen aktiven Karnevalisten, die den Gottesdienst verfolgten, ihre Motivation im Kölner Karneval aktiv zu sein nicht darstellen können. Kardinal Meisner erklärte weiter, dass die Kirche mit dem Pontifikalamt im Dom und dem Aschenkreuz am Aschermittwoch sozusagen den Rahmen der Karnevalszeit bilde. Als Zeichen dieser Verbundenheit entzündete Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach eine mit dem Signet Kölner Karnevals geschmückte Kerze. „Die können Sie, lieber Markus Ritterbach, am Aschermittwoch dann persönlich wieder ausblasen“, scherzte der Kardinal sichtlich erfreut und wünschte den Karnevalisten – allen voran dem designierten Dreigestirn – eine gesegnete Session.

Am Ende der Messe spielte der Kardinal noch einmal auf die Reise des Dreigestirns 2011 zu Papst Benedikt XVI. an: „Leider kann ich nicht jedes Jahr mit Euch nach Rom fahren.“ Zuvor hatte ihm Festkomitee-Präsident Ritterbach noch einmal für sein Engagement für den Kölner Karneval gedankt. Im Vorjahr durfte das Dreigestirn auf Vermittlung von Kardinal Joachim Meisner in Rom an einer Generalaudienz bei Papst Benedikt XVI. teilnehmen – im vollen Ornat selbstverständlich.

Hofburg wird zur Heimat des Dreigestirns

Im Pullman Hotel Cologne haben sich am Mittwoch drei Herren unter den Namen Marcus Gottschalk, Thorsten U. Schmidt und Dr. Oliver von Rosenberg in die Meldeliste eingetragen. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, schließlich gehen dort täglich Dutzende von Reisenden ein und aus, die das Formular ausfüllen müssen. Doch schon bald wird auch dem letzten Zimmernachbarn klar werden, dass diese Drei keine gewöhnlichen Gäste sind. Denn wenn der Kölner Oberbürgermeister der Tradition folgend am Abend der Proklamation des Kölner Dreigestirns seine Macht abgibt, wird aus dem Trio das Trifolium – das Kölner Dreigestirn.

Einen Vorgeschmack auf die kommenden sieben Wochen bekamen Hoteldirektor Rolf Slickers und seine Mitarbeiter bereits, als das designierte Kölner Dreigestirn in die Hofburg einzog. Denn der designierte Prinz Marcus II., Jungfrau Olivia und Bauer Thorsten wurden beim Zug vom Heumarkt ins Friesenviertel nicht nur von „ihrer“ Gesellschaft, der Prinzengarde Köln, sondern auch von Abordnungen aller anderen Kölner Traditionskorps begleitet.

 

Jubiläum der Hofburg

Die Hofburg hat am Standort in der Helenstraße bereits eine 40-jährige Tradition. Hier kann sich das Dreigestirn nach den Auftritten erholen und sich auf die kommenden Termine vorbereiten. Das zentral gelegene Pullman Hotel ist für alle Begleiter ein idealer Standort. Hier treffen sich auch die Prinzenwache der begleitenden Prinzen-Garde und die Fahrer, um von hier aus schnell den Gürzenich, den Sartory, das Maritim-Hotel, den Kristallsaal, den Tanzbrunnen oder die Lanxess Arena zu erreichen. Und da es in der Session, die erst in der Nacht zum Aschermittwoch am 21. Februar vorbei ist, naturgemäß fast jeden Abend spät wird, werden die drei Herren, die heute in der Hofburg eingecheckt haben, noch oft froh sein, schon wenige Minuten nach dem letzten Auftritt ins Bett fallen zu können – aber nicht zu müssen, denn die Bar im Erdgeschoss ist ein beliebter Treffpunkt in der Session.

Goldener Mottoschal ab sofort im Festkomitee-Shop

Goldener Mottoschal ab sofort im Festkomitee-Shop

Wer es kölsch und edel mag und zugleich ein gutes Werk tun möchte, der wird im Internetshop des Festkomitees oder in den Filialen von Deiters fündig. Denn dort gibt es den „Goldenen Mottoschal“, eine auf 1.111 Exemplare limitierte Sonderauflage, die zum Preis von 111,– Euro verkauft wird und deren Erlöse sozialen Projekten in Köln zugute kommen.

„Die tolle Idee zu der Sonderedition hatte Herr Geiss von Deiters und wir sind froh, dass er bereit ist, jegliches Risiko zu tragen, so dass wir uns gemeinsam darauf konzentrieren können, die Aktion zu begleiten. Wir freuen uns über die tolle Unterstützung von einem echten Partner, der an der Aktion nichts verdient und sämtliche Erlöse in den Dienst der guten Sache stellt“, erläutert Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitees. Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde der Goldene Mottoschal 2012 im Rahmen des RTL-Spendenmarathons am 17. November. Wie der „normale“ Mottoschal, der 15,– Euro kostet und der Kinderschal, der für 10,– Euro angeboten wird, ist auch die Edel-Variante in allen Deiters-Filialen sowie im Online-Shop des Festkomitees erhältlich.

Tribünenkarten für Menschen mit Schwerbehinderung

Das Festkomitee Kölner Karneval bietet Menschen mit einer Schwerbehinderung von 100 % (GdB) wieder die kostenlose Möglichkeit, die Schull- un Veedelszög und den Kölner Rosenmontagszug hautnah von einer Tribüne aus zu erleben.

Ab Montag, dem 16. Januar 2012, können gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises je eine Karte pro Person im „Kaatebus“ auf dem Neumarkt für eine spezielle Tribüne in der Zeughausstraße (gegenüber dem Gebäude des Regierungspräsidenten) abgeholt werden. Voraussetzung für das kostenlose Ticketangebot ist die Vorlage des Schwerbehindertenausweises mit einem GdB von 100%. Betreuungspersonen von schwerbehinderten Menschen (Eintrag im Ausweis notwendig) erhalten ebenso ein kostenloses Ticket. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht.

Die Öffnungszeiten des Kaatebus sind:

  • Mo – Fr :  09.30 – 19.00 Uhr
  • Sa :          09.30 – 16.00 Uhr

Die Mitarbeiter im Kaatebus sind auch telefonisch erreichbar unter: 0221/258 04 04

OB Roters führt Kinderdreigestirn ins Amt ein

Was den Erwachsenen der Gürzenich, das ist den Kindern der Tanzbrunnen. Mehrere Hundert junge Jecke waren am Sonntag dabei, als das Kinderdreigestirn aus den Händen von Oberbürgermeister Jürgen Roters und Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach Pritsche, Spiegel und Dreschflegel erhielt. Prinz Peter III. (Wolf), Bauer David (Börner) und Jungfrau Sophie (Haumann) sind nun offiziell bis Aschermittwoch das Kinder-Trifolium, das auch in dieser Session wieder von Elisabeth Conin betreut wird. Einer der Höhepunkte des ebenso bunten wie kindgerechten Programms: der Auftritt der Bläck Fööss, die zusammen mit Kindern der Grundschule Erlenweg in Bickendorf einige ihrer größten Hits präsentierten.

„Leev Lück“, begann Kinderprinz Peter III. seine Rede an das närrische Volk unmittelbar nach seiner Inthronisierung. „’Jedem Jeck sing Pappnas’ heißt für uns: Jeder, so wie er will, jeder auf seine Art jeck.“ So brachte der Achtjährige das Motto der Karnevalssession 2012 auf den Punkt. Anschließend stimmte der Prinz zusammen mit Bauer David und Jungfrau Sophie das von Micky Brühl komponierte Mottolied des Kinderdreigestirns an. Dass nicht nur das neue Kinderdreigestirn kölsch singen kann, bewiesen anschließend auch Kinder der Katholischen Grundschule Erlenweg in Bickendorf, die gemeinsam mit den Bläck Fööss die jecken Kinder und Erwachsenen im Saal unterhielten.

Roters: „Wir können von den Kindern eine Menge lernen“

„Veranstaltungen wie die Proklamation des Kinderdreigestirns sind ganz, ganz wichtig“, erklärte Oberbürgermeister Jürgen Roters. „Denn Karneval ist ohne Nachwuchs nicht denkbar. Außerdem wird der Karneval von den Erwachsenen manchmal ein bisschen zu ernst genommen. Hier können wir von den Kindern noch eine Menge lernen.“  Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach freute sich ebenfalls über den Erfolg der Veranstaltung im Tanzbrunnen: „Ich kann mich noch daran erinnern, wie vor Jahren das Kinderdreigestirn im ganz kleinen Kreis in Ehrenfeld in einer Turnhalle verkündet wurde, später dann im Karnevalsmuseum. Heute haben ein paar Hundert Kinder mitgefeiert. Die Jugendarbeit zahlt sich an dieser Stelle ganz klar aus, denn hier im Tanzbrunnen machen viele Kinder aktiv mit. Sie sind die Akteure.“

Erlös des Verkaufs des Goldenen Mottoschals kommt Kinderkarneval zugute

Als Dankeschön für sein Erscheinen bei der Proklamation des Kinderdreigestirns erhielt der Oberbürgermeister von Markus Ritterbach den goldenen Mottoschal mit der Nummer 1. Die in der limitierten Anzahl von 1.111 Exemplaren produzierten Schals können auch käuflich erworben werden und sind von 1 bis 1.111 durchnummeriert. Der Erlös des Verkaufs wird für den Kinderkarneval verwendet.

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Ausstellung: „Kölle unterm Hakenkreuz“

Ausstellung: „Kölle unterm Hakenkreuz“

Karneval zwischen Unterhaltung und Propaganda: Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln zeigt ab 18. November 2011 bis zum 4. März 2012 die Ausstellung „Kölle Alaaf unterm Hakenkreuz“, die sich mit Schein und Wirklichkeit des Kölner Karnevals in der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt.

Lange Zeit war die Beschäftigung mit dem Thema Karneval, Fasching oder der Fastnacht während des Nationalsozialismus tabuisiert. Das Fest unmittelbar vor der Fastenzeit hatte – so die weitläufige Meinung – nichts mit den Nationalsozialisten zu tun oder es zeigte sich gar widerständig. An diesem Bild änderten auch einzelne kritische Abhandlungen zu Freiburg, Mainz oder auch Köln nichts. Sie wurden kaum wahrgenommen. Erst mit einem allgemeinen Generationswechsel setzte um das Jahr 2000 eine ganze Reihe von Studien ein, die neue Kenntnisse hervorbrachten und damit einen offenen und kritischen Umgang mit dem Karneval ermöglichen.

Erstmals bietet das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln ab 18. November 2011 in einer Ausstellung einen differenzierten Blick auf die Entwicklungen des Kölner Karnevals von 1933 bis 1945. Der Besucher erfährt den schönen Schein einer fröhlichen feiernden Bevölkerung und er schaut sprichwörtlich hinter die Kulissen, um die Wirklichkeit hinter dem schönen Schein zu entdecken. Ganz so wie im Karneval selbst, werden dabei alle Sinne angesprochen, dem Besucher werden Tonaufnahmen (Original wie nachgesprochen) und seltene Filmsequenzen, zahlreiche Fotografien aus Privatarchiven und einzigartige Ausstellungsobjekte präsentiert. Die Ausstellung zeigt, dass sich der Karneval auf den ersten Blick kaum änderte, tatsächlich wurde er aber gleichgeschaltet und instrumentalisiert.

Eine PDF-Datei mit Details zur Ausstellung finden Sie hier.

Infos zu weiteren Veranstaltungen, Vorträgen und Sonderausstellungen zum Thema „Nationalsozialismus“ finden Sie hier.

Wagenbauwettbewerb zum Rosenmontagszug

Wagenbauwettbewerb zum Rosenmontagszug
Quelle Foto: ©zweifotografinnen

Mit 446 von 490 möglichen Punkten ist die katholische Grundschule Baadenbergerstraße der Gewinner bei dem von der SK Stiftung Kultur in Kooperation mit der Köln International School for Design und dem Festkomitee Kölner Karneval ausgerichteten Wagenbauwettbewerb. Das Modell, das von dem Designstudenten Peter Haas anhand der Ideen der Kinder realisiert wurde, konfrontiert die graue Welt des Krieges mit Panzer und Soldat mit der bunten Welt spielender Kindern, die von einer Mauer getrennt wird. Zugleiter Christoph Kuckelkorn, der der Jury angehörte,  zeigte sich sehr erfreut über die Entscheidung: „Diesen Wagen versteht jeder ohne Erklärung.“ Der Wagen wird in den nächsten Monaten von den professionellen Wagenbauern realisiert und fährt beim Kölner Rosenmontagszug 2012 mit. Die Kinder, die ihn mitkreiert hatten, dürfen ihn als Fußgruppe begleiten.

In der ersten Herbstferienwoche hatten 28 Studenten der Köln International School for Design an 15 Kölner Grundschulen zusammen mit den Kindern Ideen und Entwürfe für Karnevalswagen passend zum diesjährigen Motto „Jedem Jeck sing Pappnas“ entwickelt. Anschließend hatten die Studenten aus den groben Skizzen, die zusammen sie mit den Kindern erarbeitet hatten, perfektionierte Wagenmodelle gestaltet, die der Jury im Mediapark präsentiert wurden. Bewertungskriterien waren die konzeptionelle Idee, Aktualität, plakative Ausstrahlungskraft, die Relevanz für Kinder und Jugendliche, Unterhaltungswert und Gesamteindruck.

Nachdem Prof. Wolfgang Laubersheimer von der Köln International School for Design die Bestplatzierten bekanntgegeben hatte, gab es noch eine Überraschung von Seiten des Zugleiters. Christoph Kuckelkorn erklärte, dass nicht nur der Sieger für den Rosenmontagszug umgesetzt wird, sondern auch der zweite Platz (442 Punkte: Katholische Grundschule Kupfergasse aus Porz-Urbach, realisiert von Julia Severien und Lena Wunderlich – der Wagen zeigt viele verschiedene Nasen, die sich auf einer Kugel drehen) und der dritte Platz (436 Punkte: Gemeinschaftsgrundschule Spoerkelhof aus Merkenich, realisiert von Malte Stein und Mark Daniel – der Wagen ist komplett mit Kreidetafeln beschichtet).

Mottoschal mit integrierten Pappnas-Taschen

Mottoschal mit integrierten Pappnas-Taschen
Quelle Foto: Joachim Rieger

2012 lautet das Motto des Kölner Karnevals „Jedem Jeck sing Pappnas“. Das ist natürlich eine Steilvorlage für Karnevalsausstatter und Kostümproduzenten. Da wundert es nicht, dass die Firma Deiters als neuer Partner des Festkomitees nicht nur den traditionellen Mottoschal besonders innovativ interpretiert, sondern auch gleich ein Mottokostüm und eine Reihe anderer jecker Accessoires anbietet. Der Mottoschal, durch dessen Verkaufserlöse karnevalistische und karitative Projekte unterstützt werden und sämtliche Artikel können ab sofort in den Filialen der Firma Deiters und unter www.deiters.de erworben werden.

Die Pappnase ist das Symbol fürs Mitmachen und für Freude. Sie ist eine gemeinschaftliche Kostümierung, die jeder auf seine Art und Eigenart praktizieren kann. „Mehr noch steht die ‚Pappnas’ in dieser Session nicht nur als ein zentrales Element, sondern ist auch eine Einladung an alle Jecken und an all jene, die jeck sein wollen“ so Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitee Kölner Karneval. Gleich zwei Pappnasen befinden sich in diesem Jahr auch im Mottoschal. Mit der Präsentation des neuen originalen Mottoschals stellt das Festkomitee Kölner Karneval von 1823 die neue Partnerschaft mit der Firma Deiters vor. Herbert Geiss, Inhaber der Firma Deiters: „Wir haben das Motto als große Herausforderung verstanden. Es war uns wichtig etwas Neues zu präsentieren.“

Mottoschal mit Taschen

Der Original-Mottoschal ist passend zum Motto in den Farben der Stadt Köln rot und weiß gehalten. Besonders innovativ sind die zwei Taschen, die auf dem Schal aufgetragen sind. In den Taschen finden die Jecken zwei „Pappnasen“ – Ming und Ding (mein und dein). Die Idee hierbei war das gemeinsame Miteinander, das Gemeinschaftsgefühl, das den Kölner Karneval ausmacht. „Jeder kann eine Nase verschenken und gemeinsam den Karneval feiern“, so Markus Ritterbach. Für die Pänz wird auch wieder ein kleiner Mottoschal – mit den Nasen „Klein“ und „Groß“ erhältlich sein. Der Mottoschal kostet wie im Vorjahr 15,– Euro, der Pänz-Schal 10,– Euro.

Mottokostüm ist die perfekte Ergänzung zum Sessionsschal

Mit der neuen Partnerschaft werden erstmals auch weitere jecke Artikel im Sortiment angeboten. Neben Aufnähern und Bügelbildern in verschiedenen Größen sowie Blinkys, Tattoos und jecken Accessoires wird erstmals das Mottokostüm präsentiert. Getragen mit dem Schal ist das Kostüm Sinnbild zum Sessionsmotto. „So kann jeder Jeck das Motto nicht nur im Herzen, sondern auch an sich selbst tragen“, erläutert Herbert Geiss die Idee. Die Firma Deiters übernimmt die Vermarktung des Mottoschals zur kommenden Session. „Nach dem Auslaufen des bisherigen Vertrages haben wir einen neuen Partner gesucht. Die neuen innovativen Ideen und Potenziale von Deiters haben uns überzeugt“, begründet Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitee, die Entscheidung. Die Firma Deiters gehört in Köln zu den Traditionsunternehmen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1921 und wird seit zehn Jahren von Inhaber Herbert Geiss erfolgreich geführt. Mit dem zuletzt in Düren eröffneten Markt besitzt die Firma Deiters mittlerweile sechs Filialen. Mit seinen über 120 Mitarbeitern bietet Deiters auf insgesamt 14.000 qm Verkaufsfläche über 20.000 verschiedene Artikel an.

Festkomitee unterstützt durch Mottoschalverkauf Jugendarbeit und karitative Projekte

Mit dem Kauf des Mottoschals und aller Produkte wird der Kölner Karneval direkt unterstützt. „Gerade weil das Festkomitee mit Lizenzpartnern kooperiert, fließen Lizenzgebühren / monetäre Mittel zurück in den Karneval.“ erklärt Sigrid Krebs, Pressesprecherin des Festkomitee Kölner Karneval. Somit kann das Kulturgut Karneval weiterentwickelt und erhalten werden, zum Beispiel durch gezielte Unterstützung der Jugendarbeit, der Ausbildung von Nachwuchskünstlern oder des Kölner Karnevalsmuseums. Zudem kommt der Karneval seiner Sozialfunktion nach und unterstützt nachhaltig karitative Projekte und Initiativen. Im letzten Jahr wurden mit den Erlösen des Mottoschals insbesondere die Projekte „Streetwork“ und die Drogenhilfe Köln unterstützt. So finanzierte das Festkomitee im Rahmen der Konzeptausweitung von Streetwork zusätzlich 31 professionelle Kräfte, die für die soziale und pädagogische Betreuung an den „jecken“ Tagen eingesetzt wurden. Außerdem finanzierte das Festkomitee für die Drogenhilfe Köln die Produktion von 100.000 Flyern mit dem Titel „11er Rat – Tipps für Eltern.“ Darin enthalten sind alltagstaugliche Tipps rund um das Thema „Kinder und Jugendliche und ihr Alkoholkonsum an Karneval“.

Behindertenprojekt ausgezeichnet

Behindertenprojekt ausgezeichnet

„Mittendrin statt nur daneben“ heißt das Projekt, mit dem Menschen mit Behinderungen in den Kölner Rosenmontagszug integriert werden. Seit 2009 haben Menschen mit unterschiedlichen Formen von Behinderungen die Möglichkeit, den Höhepunkt der Karnevalssession mitzuerleben – und zwar mitten zwischen den Jecken der Kölner Karnevalsgesellschaften, die sich im Zug präsentieren. Für dieses Projekt ist die Gemeinnützige Gesellschaft des Kölner Karnevals mbH nun im Rahmen des Kölner Innovationspreises Behindertenpolitik (KIB) mit einer Belobigung ausgezeichnet worden.

Rückblende: Auf gemeinsame Initiative des Festkomitee Kölner Karneval und des Dr.-Dormagen-Guffanti-Stifts in Köln-Longerich hatten im Jahr 2008 erstmals auch Menschen mit mehrfachen Behinderungen die Möglichkeit, am Kölner Rosenmontagszug teilzunehmen. Unmittelbar hinter dem Zugleiter konnten sie in Rollstühlen und auf speziellen Fahrrädern im Zug mitgehen. Nach der erfolgreichen ersten Aktion war den Verantwortlichen schnell klar, dass die Menschen mit Behinderung im nächsten Schritt nicht mehr als eigene Gruppe, sondern vielmehr mitten im närrischen Volk, also integriert in die Gruppen der Karnevalsgesellschaften mitgehen sollten. So soll nicht nur die Offenheit gegenüber behinderten Menschen gefördert, sondern auch die Angst vor der Integration von Menschen mit Behinderung in derartige Großveranstaltungen abgebaut werden. Über 20 Gesellschaften begrüßten daraufhin 2009 als Teilnehmer Gäste mit den unterschiedlichsten Behinderungen und aus den unterschiedlichsten Institutionen: Neben dem Dr.-Dormagen-Guffanti-Stift waren Vertreter des Sozialdienstes Katholischer Frauen, der Gemeinnützigen Werkstätten Köln, der Diakonie Michaelshoven und des gemeinnützigen Unternehmens NOSTRA ebenso dabei wie behinderte Mitglieder der Karnevalsgesellschaften. Contergan-Geschädigte freuten sich auf dem 6,7 km langen Zugweg genauso wie Blinde und alle anderen Teilnehmer am Rosenmontagszug. Die Kosten für die Teilnehmer (Versicherung, Wurfmaterial etc.) übernimmt die Gemeinnützige Gesellschaft Kölner Karneval mbH mit Unterstützung der Kämpgen-Stiftung.

Kinder werden im „Pute-Kaschöttche“ betreut
Aber auch am Rande des Zuges ist das Projekt aktiv: Für Kinder aus sozialen und Behinderten-Einrichtungen stehen 20 Plätze in einem der „Pute-Kaschöttche“ zur Verfügung, wo die Kinder den Zug hautnah aber in besonders abgesicherten Bereichen erleben können.

Entwürfe für den Rosenmontagszug gesucht

Entwürfe für den Rosenmontagszug gesucht

Das Festkomitee Kölner Karneval sucht kreative Entwürfe für den Kölner Rosenmontagszug. Ob lustige oder provokante Idee – jeder kann sich bei der Gestaltung von Persiflagewagen einbringen, indem er seinen Entwurf zu Papier bringt und bis Mitte November 2011 an das Festkomitee Kölner Karneval sendet. Unter rosenmontagszug(at)koelnerkarneval.de können Interessierte ein Exposé zu den Titelentwürfen für den Rosenmontagszug 2012 anfordern.

Für die Präsentation und spätere Auswahl der Entwürfe sind Skizzen oder Zeichnungen gefordert. Reine Textvorschläge können leider nicht berücksichtigt werden. „Wir suchen die Menschen, die uns frische Ideen für die Persiflagewagen entwerfen, die dann im Kölner Rosenmontagszug 2012 durch die Innenstadt fahren“, so Zugleiter Christoph Kuckelkorn. „Insbesondere freuen wir uns über Entwürfe mit Humor und Hintersinn“, so Kuckelkorn. Einen Tipp gibt er allen Einsendern mit auf den Weg: „Die Vorbeifahrzeit der Wagen im Zug von wenigen Augenblicken muss ausreichen, damit die Zuschauer am Zugweg die Aussagen der Persiflagen komplett erfassen können. Und seien Sie mutig!“
 
Das Motto der Session lautet „Jedem Jeck sing Pappnas“. Die Pappnase ist das Symbol fürs Mitmachen und für Freude. Sie ist eine gemeinschaftliche Kostümierung, die jeder jedoch auf seine Art und Eigenart praktizieren kann. Sie ist jedem zugänglich und für jeden erschwinglich. Pappnasen vermitteln eine gute Stimmung und machen die Menschen fröhlich, sie laden ein zum Singen, Tanzen und Lachen. Mehr noch steht die „Pappnas“ in dieser Session nicht „nur“ als ein zentrales Element. Die „Pappnas“ ist auch eine Einladung an alle Jecken und an alle die, die jeck sein wollen. Mit dem Motto „Jedem Jeck sing Pappnas“ ist jeder angesprochen und soll den Karneval auf seine eigene Weise feiern.
 
Unter allen Einsendern verlost das Festkomitee Kölner Karneval elf original Mottoschals, 5x2 Tribünenkarten entlang des Rosenmontagszuges und 5x2 Karten für die WDR-Hörfunksitzung des Festkomitees. Die größte Belohnung für alle Einsender wird jedoch sein, den eigenen Entwurf live im Rosenmontagszug zu sehen. Für zusätzliche Informationen können Interessierte auch das Exposé zu den Titelentwürfen für den Rosenmontagszug 2012 im Festkomitee Kölner Karneval unter rosenmontagszug(at)koelnerkarneval.de anfordern.

Mit-Lach-Theater an Kölner Kindergärten

Mit-Lach-Theater an Kölner Kindergärten

Lachen ist gesund – das sagt nicht nur der Volksmund, auch die Wissenschaft ist längst von den gesundheitsförderlichen Kräften des Lachens überzeugt. Das Kölner Karnevalsmuseum unterstützt eine Aktion, bei der Lach-Trainer Rüdiger Zell in 100 Kölner Kindergärten, die sich ab sofort kostenlos anmelden können, auftreten wird.

Das leidenschaftliche Theater gewann 2008 den ersten Preis beim AOK Wettbewerb „Starke Kids“. Die Mit-Lach-Tour endet am 24. März 2012 um 14:30 Uhr mit dem großen Kichererbsen-Festival im Kölner Karnevalsmuseum des Festkomitee Kölner Karneval. Die Auftritte werden vom Kölner Schulrucksack-Hersteller ergobag (www.ergobag.de) und dem Kölner Karnevalsmuseum (www.kk-museum.de) unterstützt. Interessierte Kindergärten sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren vollständigen Kontaktdaten bis zum 31. Oktober 2011 per E-Mail unter haha@halelele.de zu melden. Dabei sollten drei Wunschtermine und die Wunschuhrzeit (9:00, 11:00 oder 14:00 Uhr) angegeben werden. Mehr Infos zur Show gibt es unter www.halelele.de oder unter Telefon 0151 14830383.

Festkomitee stellt designiertes Dreigestirn 2012 vor

Das Kölner Dreigestrirn 2012
Quelle Foto: Klaus Michels

Das Traditionskorps der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. ist die jecke Heimat des designierten Kölner Dreigestirns der Session 2012. Marcus Gottschalk ist der designierte Kölner Prinz Karneval, Thorsten Schmidt wird als designierter Kölner Bauer Thorsten durch die Säle ziehen und die designierte Kölner Jungfrau Olivia wird von Dr. Oliver von Rosenberg verkörpert. Mit Marcus Gottschalk wird erstmals ein ehemaliger Adjutant des Kölner Prinzen selbst zum Prinzen Karneval.  Das künftige Trifolium ist seit vielen Jahren eng befreundet und freut sich auf die kommende Session, die unter dem Motto „Jedem Jeck sing Pappnas“ in Köln gefeiert wird.

Der designierte Kölner Prinz Marcus II. wurde 1978 in Köln geboren und ist hier aufgewachsen.  Seine Ausbildung zum Industriekaufmann absolvierte er bei der Bayer AG in Leverkusen. Nach einem berufsbegleitenden Studium und weiteren beruflichen Qualifikationen arbeitet er heute bei der Bayer MaterialScience AG im Geschäftsbereich Polyurethane und kümmert sich hier um das Marketing für FlexibleFoam Raw Materials. Der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. ist er seit vielen Jahren verbunden. Im Jahr 1995 trat er in das Traditionskorps ein und engagierte sich in einigen Funktionen. Die Geschichte des stolzen Korps hat es ihm besonders angetan, im Jahr 2003 ist er erst Chronist des Fußkorps, dann Archivar der Prinzen-Garde geworden und gehört seit dem vergangenen Jahr dem Vorstand als Schriftführer an. Interessierte Besucher führt er auch gerne selbst durch den „Prinzen-Garde Turm“, einem der Türme der alten Stadtbefestigung Kölns. Von 2006 bis 2010 war Marcus Gottschalk Adjutant des Kölner Prinzen und unterstützte die Dreigestirne in der Zeit mit einem schier unerschöpflichen Fundus an Wissen zu jeder einzelnen Gesellschaft. Für seine Verdienste für den Kölner Karneval wurde er 2010 mit dem Verdienstorden des Festkomitees in Silber geehrt. Marcus Gottschalk ist ledig und lebt seit vielen Jahren mit seinem Partner Marc zusammen. In seiner Freizeit engagiert er sich beim Kölner Obdachlosenfrühstück und treibt – wenn dann noch Zeit ist – gerne Sport zum Ausgleich. Regelmäßig nimmt er an Läufen wie dem Severinslauf oder bei den KulturStaffeln des KölnMarathon teil. Marcus Gottschalk ist seit vielen Jahren Dauerkarteninhaber beim 1. FC Köln – seine große Leidenschaft.

„D’r stolze Boor“ in der Session 2012 wird durch den designierten Kölner Bauer Thorsten Schmidt verkörpert. Auch er ist in Köln geboren und aufgewachsen. Nach seinem Abitur studierte er Jura in Osnabrück und Köln. 1997 wurde er Gesellschafter und Geschäftsführer der RHE-EL Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft mbH in Dresden. Seit 2004 ist er ebenso Gesellschafter und Geschäftsführer der DELTAX Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft mbH sowie der ADCURA Steuerberatungsgesellschaft mbH, beide mit Sitz in Köln. In die Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. wurde er im Jahr 2005 als Mitglied im Corps á la suite aufgenommen und ist seit dem Jahr 2010 hier der Schriftführer. Sein karnevalistisches Engagement führte ihn auch zur Kölner Narrenzunft, bei der er im Jahr 2009 Senator wurde. Thorsten Schmidt lebt mit seiner Partnerin Verena Gondro zusammen, der Regimentstochter der Prinzen-Garde Köln. In seiner freien Zeit interessiert er sich für Golf, Modelleisenbahn, Reisen, Kochen und Musik. Er ist ein großer Fan des KEC und auch dem 1. FC Köln gehört sein Herz.

Die designierte Kölner Jungfrau heißt in der kommenden Session Olivia und wird von Dr. Oliver von Rosenberg verkörpert. Der gebürtige Dortmunder ist ein waschechter Immi, der sich in Köln seit vielen Jahren sehr zu Hause fühlt. Hier lebt er mit seiner Frau Uschi und den beiden Kindern Johanna (fast 6) und Friedrich (4). Seine Frau ist ebenfalls Juristin und karnevalistisch aktiv als Vizepräsidentin der „Schmuckstückchen“. In Dortmund ging Oliver von Rosenberg zur Schule und studierte Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Nach seiner Dissertation im Jahr 1993 und dem Referendariat ist er seit 1995 Rechtsanwalt in der Sozietät Freshfields Bruckhaus Deringer LLP in Köln. Er studierte darüber hinaus in Washington D.C., arbeitete für eine Sozietät in Los Angeles und ist seit dem Jahr 2002 Partner bei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP mit den Schwerpunkten Mergers & Acquisitions, Private Equity und Unternehmenskäufe. Munterer Ausgleich zum trockenen Berufsalltag ist sein Engagement im kölschen Fasteleer. Im Jahr 2004 kam Oliver von Rosenberg zur Prinzen-Garde Köln und wurde Mitglied im Corps à la suite. In seiner Freizeit steht seine Familie im Vordergrund und er interessiert sich weiterhin für Golf, Geschichte und Reisen.

Heiraten am 11.11. im Kölner Karnevalsmuseum

Einen jeckeren Hochzeitstag gibt es in diesem Jahrhundert nicht: der 11.11.2011! Das Festkomitee Kölner Karneval hat in Zusammenarbeit mit dem Standesamt der Stadt Köln ein exklusives Angebot entwickelt, das nur an diesem besonderen Tag gilt: Bis zu 11 Paare können am 11. im 11. den Bund der Ehe im Kölner Karnevalsmuseum schließen. 

Die Hochzeitszeremonie findet mitten in den Ausstellungsräumen zur Geschichte des Kölner Karnevals statt. Neben dem einzigartigen Ambiente sind zum Paketpreis von 555,– Euro (zzgl. 19% MwSt.) ein Kölsch-Ausklang für das junge Paar sowie deren Gäste enthalten. Zudem erhält das Paar eine Foto-CD, auf der die bewegendsten Momente der Trauung festgehalten sind. Die Brautpaare dürfen sich an diesem Tag im einzigartigen „Goldenen Buch des Kölner Karnevals“ eintragen – deutlicher kann man die Verbundenheit zum Kölner Karneval nicht dokumentieren. Die Paare, die an dem jecken Tag heiraten möchten, können die Eheschließung jederzeit beim Standesamt Ihres Wohnsitzes anmelden. Im Festkomitee Kölner Karneval steht Oliver Smykacz für Rückfragen zur Verfügung (Telefon 0221 57400-31 oder E-Mail oliver.smykacz@koelnerkarneval.de). „Am 11. im 11. startet nicht nur die Session unter dem Motto „Jedem Jeck sing Pappnas“, es ist auch ein besonderer Tag für verliebte Jecke, die den Bund fürs Leben schließen möchten“, so Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitees. „Wir freuen uns, wenn wir bis zu elf Paaren einen außergewöhnlichen Ort für ihre Trauung an diesem jecken Tag anbieten können. Jedes Brautpaar gibt damit auch ein Bekenntnis zum Kölner Karneval ab.“

Unbedingt vormerken: Karnevalstermine 2012

Noch knapp fünf Monate, dann startet die neue Karnevalssession am 11.11. auf dem Altermarkt. Diesen Termin braucht in Köln niemand anzukündigen. Aber viele andere Traditionstermine des Kölner Karnevals müssen jedes Jahr aufs Neue festgelegt werden – die Proklamation des Dreigestirns etwa oder die Termine für die Fernsehsitzungen, für die man sich frühzeitig Karten sichern sollte.  

Alle wichtigen Termine finden sich online hier.

Dazu hat das Festkomitee Kölner Karneval einen praktischen Flyer herausgebracht. Zum Download der PDF-Datei hier klicken.

„De Familich“ spielt Ostermann im Karnevalsmuseum

Seit mehr als fünf Jahren ist „De Familich“ in Kölner Kneipen unterwegs und begeistert das Publikum mit ihren kölschen Mitsingkonzerten. Dabei steht die Interaktion mit den Gästen im Vordergrund, die bei mehr als 150 Konzerten im Jahr die meist eigenen Songs der „Familich“ mitsingen. Mit der Willi-Ostermann-Revue im Kölner Karnevalsmuseum präsentiert die Band ihren Fans nun ein besonderes Highlight, abseits der bekannten Kneipentourneen.

Zu hören sind Lieder des wohl bekanntesten Kölner Komponisten, Willi Ostermann. Dabei hat „De Familich“ sich ausschließlich auf Ostermann-Werke mit kölschen Texten aus seiner frühen Schaffensphase konzentriert. Mit ihren einzigartigen Milieubeschreibungen passen diese Lieder besonders zum erzählenden Stil der Familich, deren Eigenkompositionen von ihren Fans bei den Kneipenkonzerten sehr geschätzt werden.

Auch bei der Ostermann-Revue bleibt „De Familich“  ihrem eigenen Sound und Stil treu, und wer die Band kennt, wird sie bei der Interpretation der Ostermann-Lieder musikalisch wiedererkennen. Geprägt ist der Akustikstil von Gitarren, Geige, Akkordeon sowie mehreren Gesangssolisten. So werden auf der Bühne des Karnevalsmuseums neben der „Stammfamilich“  (Wolfgang Anton – Gesang/Gitarre, Josef Loup – Gesang/Gitarre, Volker Becker – Geige/ Mandoline), Ralf Thomas am Akkordeon und Heike Siek, ehemalige Gesangssolistin des Jugendchors St. Stefan, zu hören sein.

Karten bei Kölnticket

Die Willi-Ostermann-Revue am 20. Mai 2011 im Kölner Karnevalsmuseum, Maarweg 134–136 in Köln-Braunsfeld, beginnt um 21:00 Uhr. Karten sind über Kölnticket und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Rosenmontagszeitung

Der Karneval in Köln geht in seine heiße Phase über. Gestern ist die Rosenmontagszeitung in einer Auflagenhöhe von gedruckten 420.000 Exemplaren erschienen. Die Rosenmontagszeitung ist traditionell als Beilage von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnische Rundschau ein toller Service für alle Leser. Zugleich wurde der Service erweitert und ein noch hochwertigeres Produkt für die geschaffen, die gern etwas mehr „RoMoZeitung“ haben wollen.
 
In der neuen Form ist die „RoMoZeitung“ auch als Hochglanzprodukt mit erweitertem Serviceteil ganz normal im Zeitschriftenhandel für € 2,40 erhältlich. Ein Preis also, der mancherorts für ein Kölsch zu zahlen ist. Waren es vor 2 Jahren noch 32 Seiten, ist die Rosenmontagszeitung 2011 zu einen Produkt mit 74 Seiten in frischer Aufmachung und mit aktuellen Texten gewachsen.
 
Auf die Leser warten über 30 bunte Bilder der großen Persiflagen und deren Umschreibung, viele weitere Karikaturen, mehr als 70 Teile des Zuges mit vielen Gruppen, Vorgruppen und Highlights, viele spannende und informative Berichte zum Kölner Karneval und zahlreiche weitere Serviceelemente, die jeden sicher durch den Höhepunkt des Straßenkarnevals geleiten.
 
Der Schwerpunkt ist jedoch die Umschreibung des Rosenmontagszuges. Die Karnevalsgesellschaften sind das Herz des Kölner Karnevals. Deren Präsentation in der Rosenmontagszeitung und natürlich im Zoch selbst hat Priorität.
 
Ausdrücklich möchten wir Sie darum bitten, diese Mail an Vereinsmitglieder, Förderer, Freunde und jeck Interessierte weiterzuleiten. Wir wissen, dass viele Menschen die Rosenmontagszeitung seit Jahren sammeln. Mancher will sich bestimmt die erweiterte Hochglanzversion aufbewahren. Es ist ein Stück Dokumentation des Kölner Karnevals.
 
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit der Rosenmontagszeitung 2011 – dem „Programmheft“ des Rosenmontagszuges.

„Zugleiter ist das schönste Amt im Kölner Karneval“

Wer die größte Veranstaltung in Köln organisiert, muss ganz schön jeck sein. Zugleiter Christoph Kuckelkorn weiß ein Lied davon zu singen. Der 46-jährige Bestattungsunternehmer ist seit 2005 für den Rosenmontagszug zuständig, plant minutiös alle Abläufe, gestaltet mit seinem Team die Persiflagewagen und denkt ganz nebenbei schon längst an das Sessionsmotto 2012.

???
Wie wird man Zugleiter im Rosenmontagszug?
Christoph Kuckelkorn: „In meinem Fall war das so, dass der damalige Zugleiter Alexander von Chiari mich angesprochen hat, ob ich mir vorstellen könnte, in seinem Team mitzuarbeiten. Der Rosenmontagszug hat mich immer schon fasziniert, und ich hatte vorher auch schon bei den Blauen Funken den Zug mitorganisiert. Dann habe ich einen Rosenmontagszug an seiner Seite als Assistent mitgemacht, und am Ende hat er mich gebeten, sein Nachfolger zu werden. Da war ich natürlich etwas überrumpelt – ich habe aber glücklicherweise ja gesagt.“

??? Welche Voraussetzungen muss der Zugleiter mitbringen?
Christoph Kuckelkorn: „Man muss vor allem zeitlich sehr unabhängig sein, denn der Zoch verlangt unheimlich viel Einsatz – und zwar das ganze Jahr über. Organisatorisches Geschick ist hilfreich, Logistik ist sehr gefragt und Kreativität ist natürlich auch notwendig, denn man will dem Team ja Impulse geben. Nicht zuletzt sollte man ein gewisses Maß an Diplomatie mitbringen – im Umgang mit den Kreativen um mich herum, aber auch im Umgang mit den Präsidenten der Gesellschaften, denn die sind es, die am Ende den Zug tragen. Alles zusammen kann ich nur bewältigen, weil ich ganz viele helfende Hände und Köpfe um mich herum habe, die die Ideen dann auch auf die Straße bringen.“

??? Wie viele Helfer sind am Rosenmontagszug beteiligt?
Christoph Kuckelkorn: „Wir haben im Haus des Karnevals sieben festangestellte und genauso viele ehrenamtliche Mitarbeiter, die so eine Art Ressortleiter sind – etwa für die Bereiche Sicherheit, Pferde, Musik oder die Kleiderkammer. Daneben gibt es ganz viele Menschen, die uns durch ihre Entwürfe unterstützen – 2011 hatten wir zum Beispiel rund 800 Einsendungen aus der Bevölkerung, aber auch von Profis wie etwa Karikaturisten. Insgesamt neun Unternehmen werden dann per Ausschreibungsverfahren ausgewählt und mit der Umsetzung beauftragt. In der heißen Phase kurz vor den Karnevalstagen arbeiten so rund 50 bis 60 Personen teilweise bis tief in die Nacht in der Wagenbauhalle. Der Beginn der Arbeiten ist traditionell am 1. November, Schluss ist meist erst in der Nacht zum Rosenmontag. Hauptsache, die Farbe ist trocken!“

??? Was macht den Rosenmontagszug so besonders, was unterscheidet ihn zum Beispiel von den Schull- un Veedelszöch oder den Zügen in den Vororten?
Christoph Kuckelkorn: „Die Planung für den Rosenmontagszug liegt komplett in einer Hand – nicht nur organisatorisch, sondern auch, was die künstlerische Aussage betrifft. So suchen sich nicht die einzelnen Zugteilnehmer ihr jeweiliges Thema aus, sondern sie bekommen Persiflagewagen und Kostüme von der Zugleitung vorgegeben. An dieser Stelle schimmert auch der alte Titel des ‚festordnenden Komitees’ ein wenig durch, denn wir vermeiden so zum Beispiel Dopplungen in den Aussagen und können eine einheitliche Qualität der Gruppen sicherstellen. Das geht übrigens inzwischen bis zum Tribünenkonzept, wo wir die Vermarktung des Zugweges in die eigene Hand genommen haben, um auch hier Qualität auf der einen und Bezahlbarkeit auf der anderen Seite im Blick zu behalten.“

??? Wie kommt man auf das Motto für den Rosenmontagszug?
Christoph Kuckelkorn: „Seit einigen Jahren gilt das Motto ja nicht nur für den Zug, sondern für die gesamte Session. Das heißt ein Motto muss viel breiter und viel tragfähiger sein, als in früheren Jahren – es muss im Altenheim ebenso funktionieren wie im Jugendkarneval oder bei einem Zug im Veedel. Ich denke daher oft während einer Veranstaltung, die ich besuche, über mögliche Themen für die nächste Session nach. Dabei stelle ich mir dann gleich vor, wie eine Thematik vielleicht in dem Umfeld, in dem ich mich gerade befinde, umgesetzt werden könnte. Da läuft dann vor meinem inneren Auge so eine Art Film ab. Mir im Sommer etwas auszudenken, fällt mir entsprechend schwer, obwohl der Ideenpool natürlich auch unterjährig gefüllt wird.“

??? Kommt da nicht auch ein bisschen stolz auf, wenn man sieht, wie das Motto dann in ganz Köln umgesetzt wird?
Christoph Kuckelkorn: „Ja, natürlich. Etwas gestalten zu können, macht immer Spaß. Das geht, glaube ich, jeden in unserem Team so. Denn wir haben alle einen kleinen Anteil daran, dass Kölle ‚himmlisch jeck’ ist oder – wie in diesem Jahr – jede Menge zu ‚beaten’ hat. Dabei ist es immer wieder spannend, wie vielfältig eine Idee von den Kölner Jecken weitergesponnen wird und im Laufe einer Session viele Aspekte hinzukommen, an die man bei der Planung gar nicht gedacht hat. Das macht sicher den großen Reiz unserer Aufgabe aus. Für mich ist Zugleiter daher das schönste Amt im Kölner Karneval.“

 

Puute-Kaschöttche am Rosenmontagszugweg

„Puute“ sind Kinder, und ein „Kaschöttche“ ist ein Aufbewahrungsraum – die karnevalistische Verbindung von beidem sind acht „Puute-Kaschöttche“, die das Festkomitee Kölner Karneval am Rosenmontagszugweg bereithält. In diesen abgegrenzten Arealen können Kinder aus Kölner Kinderheimen den Zoch besonders sicher erleben – Kinder, die ansonsten vielleicht keine Gelegenheit hätten, den Rosenmontagszug zu erleben. Dank der Unterstützung der RheinEnergie haben pro Kaschöttchen jeweils 30 bis 35 Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren reichlich Platz in der ersten Reihe der Karnevalsjecken.

Mit dabei sind unter anderem eine Schule für sehbehinderte Kinder, die Anna-Freud-Schule (fördert Kinder mit Körper­behinderungen sowie chronischen und psychosomatischen Erkrankungen) sowie der Verein „Miteinander leben e.V.“ (Verein zur Integration körper- und mehrfach­behinderter Kinder). Die „Puute Kaschöttche“ sind 6 x 6 Meter große, mit Gittern abgesperrte Bereiche, in denen die Kinder und deren Betreuer ungehindert und geschützt den Rosenmontagszug bestaunen können. Der Clou sind überdimensionale Clowns mit einer Trichterfunktion: Von den Wagen können die Kamelle gleicht dort hinein geworfen werden – so landen die Kamelle direkt bei den Pänz.

 

 

Zochweg im Bereich der Severinsbrücke gesperrt

(Anklicken zum Vergrößern)

Wegen der Baustellen im Bereich der Severinsbrücke muss ein Teil des Zugweges für das Publikum gesperrt werden: Zwischen den Straßen „An St. Katharinen“ und „Löwengasse“ können während der Karnevalszüge am Sonntag, 6. März (Schull- un Veedelszöch)  und am Montag, 7. März (Rosenmontagszug) keine Besucher am Rand des Zugweges stehen. Zudem ist die Haltestelle „Severinstraße“ nicht zugänglich. Die KVB setzen den Betrieb an beiden Tagen (Sonntag 6. März und Montag, 7. März) jeweils in der Zeit von 9:00 aus 18:00 Uhr an der Haltestelle für beide Fahrtrichtungen aus.

Bei einer Begehung wurde die Situation vor Ort geprüft. Die Zugleitung hat im Einvernehmen mit dem Ordnungsamt, der Polizei und den KVB entschieden, diese Maßnahme im Sinne der Sicherheit insbesondere für die Benutzer der KVB sowie der am Straßenrand stehenden Menschen umzusetzen. Der gesperrte Bereich um die Baustelle östlich beziehungsweise westlich des Zugweges kann über die Straßen „Im Sionstal“ bzw. „Tel-Aviv-Straße umgangen werden.

Rosenmontag: Kamelle för Schüler un Studente

Das Festkomitee Kölner Karneval „beatet“ ein neues Angebot, um auch die Jüngsten für den Fasteleer zu begeistern. Wenn am Karnevalssonntag (6. März 2011) die Schull- und Veedelszöch durch die Kölner Innenstadt ziehen, wird es am Offenbachplatz an der Oper eine neue Tribüne geben: „Kamelle för de Pänz“ lautet das Motto für die spezielle Stehplatz-Tribüne, die ganz den Kindern und ihren Eltern vorbehalten bleibt. Angeschlossen an die Tribüne findet sich ein Zelt für die karnevalistische Party, um dem Bewegungsdrang der jüngsten Jecken Platz zu geben. Beginn ist am Sonntag um 10:30 Uhr, Ticket kosten nur sechs Euro für die Kinder und elf Euro für die begleitenden Erwachsenen.



„Kamelle statt Studentenfutter“ heißt es dann am Rosenmontag an gleicher Stelle, wenn die Stehplatztribüne den Studentinnen und Studenten in Köln vorbehalten bleibt, die im angeschlossenen Zelt auf ihrer Karnevalsparty abfeiern können. Auch am Rosenmontag ist der Beginn um 10:30 Uhr. Die Tickets, ebenfalls im Vorverkauf erhältlich, kosten 22,– Euro.
 


Tickets bei KölnTicket oder im Kaatebus auf dem Neumarkt
Das Festkomitee Kölner Karneval hat diese neuen Angebote gemeinsam mit dem Veranstalter Micki Pick (Live in Time GmbH) konzipiert. „Ohne die tolle Unterstützung durch die Partner  Kölner Verkehrsbetriebe, Verkehrsverbund Rhein-Sieg, Abfallwirtschaftsbetriebe Köln sowie der Gilden Kölsch Brauerei hätte diese Idee nicht realisiert werden können“, freut sich Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitee Kölner Karneval. Tickets gibt es bei KölnTicket (Hotline 0221 2801) oder im Kaatebus auf dem Neumarkt (Telefon 0221 2580404).

Rosenmontag: Der Zoch hat was zu beaten

Im Hauptquartier des kölsches Fastelovends am Maarweg steigt die Stimmung. In den Räumen des Festkomitees kann man die Vorfreude auf den Sessionshöhepunkt, den Kölner Rosenmontagszug, deutlich spüren. Rund drei Wochen bevor es heißt „D’r Zoch kütt“, gab Zugleiter Christoph Kuckelkorn erste Details bekannt – und konnte wieder einmal mit Neuerungen überraschen.

Mehr als 30 Persiflagewagen nehmen am 7. März die 6,7 Kilometer lange Strecke von der Severinstorburg bis zur Mohrenstraße in Angriff, Hunderttausende von Jecken werden den über 12.000 Zugteilnehmern zujubeln. Ein altbekanntes Bild – vertraut und doch in jedem Jahr wieder völlig neu. Denn neben vielen traditionellen Elementen, wartet der Zug des Jahrgangs 2011 mit einigen neuen Highlights auf.

So etwa mit einem neugeschaffenen Musikwagen: Auf einer überdachten Bühne werden Vertreter der Rheinischen Musikschule und der Musikfachhochschule Köln ihr Können live unter Beweis stellen. Der Clou: Mit Unterstützung des „Musicstores“ wird der Wagen in Zukunft als bewegliche Bühne ganzjährig einsetzbar sein. Künstler und Musikliebhaber dürfen sich auf diese Schmuckstück schon heute freuen.

Aber auch die Persiflagewagen werden die Herzen der kölschen Karnevalsfreunde höher schlagen lassen. Denn in der Session 2011 sind die Themen der Wagen nicht nur besonders aktuell, sie regen auch ganz besonders zum Nachdenken an – schließlich geht es im Zoch nicht nur um Strüßjer und Kamelle, sondern auch darum, der Gesellschaft den närrischen Spiegel vorzuhalten. Hier einige Beispiele:

Mut zur Kultur

Karin Beier, die Intendantin des Schauspiel Kölns, hat 2010 mit mutigen Inszenierungen Fachwelt und Publikum begeistert. In der Persiflage stürmt sie zu neuen Taten. In Anlehnung an das Gemälde „Sturm auf die Bastille“ wird hier ihr Kampf für Kultur in Köln persifliert.

„Böse“-Situation

Der Chef der Kölner Messe heißt Gerald Böse – und befindet sich genau in einer solchen bösen Situation. Es sind extrem hohe Mietzahlungen, die Kölns Messe, und letztlich die Stadt Köln, für die Messehallen zu leisten hat. Aber es ist kein alleiniges Messe-Problem. Der Blick auf das Buchcover des riesengroßen „Köln-Krimis“ lässt ahnen, dass auch andere Teile der Stadt belastet sind.

Hippodom – Kölle Putzmunter

Im neuen „Hippodom“ des Kölner Zoos sind Flusspferde und Nil-Krokodile in einer neuen Dimension zu sehen. Leider ist dieser Blick etwas getrübt, denn die Filter werden mit den „Hinterlassenschaften“ der Flusspferde nicht gänzlich fertig. Die jecke Lösung liefert der elfjährige Adrian Spielbauer. Die tierischen Bewohner übernehmen den Reinigungsdienst selbst. Der Filter ist „driss“, aber „Kölle putzmunter“.

EU-Villa Kunterbunt

In Zeiten, in denen der europäische Verbund durch das Zusammenbrechen des Finanzapparates einzelner beteiligter Nationen ins Wanken geraten ist, können wir uns in Deutschland auf die Stärke von Kohls einstigem „Mädchen“ verlassen. Wie einst Pippi Langstrumpf ihr Pferd den kleinen Onkel, stemmt unsere „Pippi“ Merkel den europäischen Stier mit spielerischer Gelassenheit. Deutschland ist der größte Nettobeitragszahler der EU und stützt somit die wankende Villa Kunterbunt, deren griechischer Flügel (Akropolis) schon arg ramponiert dasteht. Als Helfer kommt Äffchen Herr Nilsson – Guido Westerwelle daher. Im Gegensatz zum kraftstrotzenden Auftritt der bezopften Protagonistin wirkt der Einsatz des drahtigen Gespielen jedoch eher etwas hilflos.

Das Kamel im Nadelöhr

Im Nahostkonflikt gibt es kein Vorankommen. Diverse Vermittlungsversuche haben keine Verbesserungen gebracht. Die Konfliktparteien beharren auf ihren jeweiligen Standpunkten. Es scheint, dass entsprechend dem biblischen Zitat „eher ein Kamel durch ein Nadelöhr geht“, als dass sich in Sachen Friedensprozess eine Wende abzeichnet. Und auch wenn sich der große Bruder Amerika mächtig ins Zeug legt, so scheint das „Kamel" Nahostkonflikt doch störrisch im Nadelöhr festzustecken. Hier wird die Friedenstaube sicher noch einige Federn lassen. Man kann nur hoffen, dass sie langfristig nicht auf dem Grill landet.

WDR-Film: „Meine Kindheit im Karneval“

Was haben Tom Buhrow, seriöser Anchorman der „Tagesthemen“, Musiker Peter Brings und der im Iran geborene Bonner Geschäftsmann Amir Shafaghi gemeinsam? Eine Kindheit im Karneval. Denn so unterschiedlich die Lebensläufe der befragten prominenten und weniger prominenten Persönlichkeiten auch sein mögen – über prägende Erfahrungen durch den Karneval können in der WDR-Dokumentation „Meine Kindheit im Karneval“ am Freitag, 11. Februar um 20:15 Uhr alle berichten.

Der Film von Meike Hemschemeier erzählt die persönlichen Erlebnisse heute erwachsener Kinder, die Karneval auf völlig unterschiedliche Weise erlebt haben. Gemeinsam lassen sie über sechs Jahrzehnte ein Bild der „fünften Jahreszeit“ entstehen. Karneval ist für jeden von ihnen etwas anderes, aber immer ein großes Gefühl.

So überlegte Tom Buhrow als Kind tagelang, wie er am besten die „Kamelle“ fangen konnte: „Sehr gut geeignet war der Cowboyhut, noch besser aber der Hut vom Chinesenkostüm. Der war so schön trichterförmig.“ Das Wichtigste für viele aber war die Verkleidung. „Für ein paar Tage durfte man jemand anders sein“, erinnert sich Peter Brings von der Kölner Rockband „Brings“. Er entschied sich für „Cowboy“ und brachte seinen Vater Rolli, einen ausgewiesenen Pazifisten, damit Ende der 1960er Jahre zur Verzweiflung. Doch Peter bekam das Kostüm und seine erste Plastikpistole. Der Bonner Geschäftsmann Amir Shafaghi war zehn Jahre alt, als er 1980 mit seinen Eltern aus dem Iran floh. Bei seiner Ankunft in Bonn regnete es Bonbons. „Ich war so aufgeregt, dass ich mich nicht mal danach bücken konnte. Ich stand einfach nur da. Von diesem Moment an wollte ich dazugehören.“ Im nächsten Jahr ging Amir dann verkleidet zum Zug, mit 13 kaufte er seine erste „Bläck Fööss“-Platte und lernte sie auswendig. Er hatte den Traum, im Zug mitzugehen – 2010 wurde er zum ersten muslimischen Prinz Karneval von Bonn gekürt.

Ausführliche Informationen und den Video-Trailer zur Sendung unter: www.wdr.de/tv/wdrdok_af

Festkomitee unterstützt Kampagne der Drogenhilfe

Jeder fünfte Jugendliche in Deutschland zwischen 12 und 17 Jahren führt mindestens einmal im Monat sogenanntes „Rauschtrinken“ durch. Viele Jugendliche und junge Erwachsene nutzen die fünfte Jahreszeit für exzessive Erfahrungen mit der legalen Droge Alkohol. Die Drogenhilfe Köln hat anlässlich der Karnevalssession 2011 eine Kampagne entwickelt, die Eltern über eine Broschüre konkrete Unterstützung und Hilfe bietet, wie sie mit Jugendlichen zum Thema Alkohol ins Gespräch kommen. Das Festkomitee Kölner Karneval unterstützt diese Aktion.

Der Alkoholkonsum Jugendlicher in der Karnevalszeit stellt Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen vor große Herausforderungen – und dies nicht nur in der Karnevalszeit. Wer am Wochenende etwa auf den Kölner Ringen unterwegs ist, kann beobachten, wie Jugendliche gemeinsam „vorglühen“. Solche und viele andere ähnliche Situationen zeigen, wie wichtig es ist, eine flächendeckende Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen anzubieten.

11er Rat bietet Tipps für Eltern
Hier setzt die Broschüre der Drogenhilfe Köln an. Der „11er Rat“ bietet Eltern 11 praktische Tipps, wie sie mit Ihren Kindern über Alkoholkonsum und sinnvolle Regeln ins Gespräch kommen können. Die vierseitige Informationsbroschüre ist mit einer Auflage von 100.000 Exemplaren an alle weiterführenden Schulen sowie an Jugendeinrichtungen, Ämter und Beratungsstellen in Köln und im Rhein-Erft-Kreis verschickt worden. Innerhalb der Karnevalsgesellschaften sorgt das Festkomitee Kölner Karneval für die Verteilung. Als weitere Bausteine dieser neuen Kampagne führt die Drogenhilfe Köln eine Methodenschulung zur Alkoholprävention für LehrerInnen durch und hat für den praktischen Einsatz in Schulen einen Methodenkoffer entwickelt.

Hier gibt es die kostenlose Broschüre zum Download.



Papst Benedikt: „Kölner Karneval reicht bis Rom!“

 

Das Kölner Dreigestirn hat Papst Benedikt XVI. in Rom besucht. Im vollen Karnevalsornat überbrachten
Prinz, Bauer und Jungfrau die Grüße der kölschen Jecken.

Eigentlich gilt der Rosenmontag für das Kölner Dreigestirn als Höhepunkt der Session. Doch für das Trifolium 2011 ist Mariä Lichtmess als zweites Highlight hinzugekommen. Denn am 2. Februar trafen Prinz Frank I., Bauer Günter und Jungfrau Reni in Rom den Papst. Gemeinsam mit dem Kölner Kardinal Meisner und Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach überreichten sie dem Oberhaupt der Katholischen Kirche Geschenke aus dem „hillige Kölle“.

„Ich finde es schön, dass der Kölner Karneval bis nach Rom reicht“, zeigt sich Papst Benedikt XVI. erfreut über den Besuch aus der Domstadt. Zuvor hatte er Geschenke aus der Heimat des Dreigestirns in Empfang genommen. Dazu gehörten unter anderem „Flönz“, Schwarzbrot, eine Mütze des Festkomitee Kölner Karneval, der Sessionsorden sowie natürlich die Prinzenspange des Kölner Dreigestirns 2011.

Prinz Frank I.: „Der Papst hat ein großes Herz für den Kölner Karneval!“
„Ich war extrem aufgewühlt“, erklärte Prinz Frank I. (Steffens) nach der Audienz. „Der Papst war über viele Facetten des Kölner Karnevals gut informiert. Ich habe den Eindruck, dass er ein großes Herz für den Kölner Karneval hat. Ich habe ihm die Grüße der Kölner Karnevalisten und aller Kölner übermittelt.“ Die sieben Töchter der Kölner „Jungfrau“ haben dem Papst natürlich gefallen und Reni (René Sion) nutzte die Gelegenheit, seine Trauring vom Papst segnen zu lassen. Auch Bauer Günter (Flüch) zeigt sich beeindruckt von der Begegnung: „Der Papst hat so persönlich und so lange mit uns gesprochen – das war toll!“
Da der Besuch beim Papst natürlich extreme Seltenheit hat – zuletzt gab es 1983 die Möglichkeit dazu –, war das Medieninteresse entsprechend groß. So sendete etwa das WDR-Fernsehen am 2. Februar von 22:10 bis 22:40 Uhr eine Reportage über den Papst-Besuch des Kölner Dreigestirns: „Ene Besuch beim Papst“ von Jochen Hilgers und Gisbert Baltes.

Videos zur Reise des Trifoliums nach Rom finden sich bei www.domradio.de.

Festkomitee mit „Loch em Projramm“

Der Ort war außergewöhnlich, das Programm handgemacht, die Stimmung bestens: Mit „Loch im Programm“ hat das Festkomitee ein neues Format vorgestellt, das am 31. Januar sein erfolgreiches Debüt in der Ehrenfelder Live Music Hall feierte. Über 400 Gäste erlebten eine Sitzung der besonderen Art, bei der jene Nummern ganz planmäßig auf die Bühne gingen, die sonst als karnevalistischer Lückenbüßer herhalten: selbstgestricktes aus den Gesellschaften – vom Tanz über Musik bis zum Redner.
 


Urkölsch führte Peter Hörth (Fidele Kölsche) durch den Abend mit 14 Auftritten, die es oft auch mit dem aufnehmen konnten, was auf den großen Karnevalsbühnen geboten wird. Doch hier waren die „Macher“ einmal unter sich und feierten die Künstler aus ihren Reihen um so mehr. Da gingen Präsidenten als Sänger auf die Bühne, wurden Columbinen zu Playback-Künstlern, Tänzer zum Musiker und „Lück wie ich un’ Du“ zu gefeierten Interpreten.
 


Schnüsse Tring, Schabaugardist und Schifferjunge treten im Gürzenich auf

Für einige der Künstler geht es auch nach diesem Abend sogar noch weiter: Sie erhielten nach der Abstimmung des Publikums die Einladung, bei der ARD-Fernsehsitzung aufzutreten. Das Programm voller Löcher kam dabei so gut an, dass Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach den kurzen Dienstweg mit den Verantwortlichen des WDR beschritt, so dass statt der ursprünglich geplanten einen Nummer nun kurzerhand gleich drei im Gürzenich zu sehen sein werden: In der Kategorie Tanz überzeugten die Neppeser Schefferjunge vun 1955 mit einer hinreißend witzigen Choreographie unter dem Titel „Draum-Dancer vun Neppes“. Mit dem „Schabaugardist“ stellte die Bürgergarde „Blau-Gold“ von 1904 den besten Redner des Abends. Als beste musikalische Nummer überzeugte das Duo „MQuadrat“, das mit drei Tänzern der Jugendtanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener Lieder zum Zuschauen, Mitschunkeln und Lachen auf die Bühne brachte.

Das Programm der Papstreise

Das Kölner Dreigestirn reist nach Rom zu einer Begegnung mit Papst Benedikt XVI. Joachim Kardinal Meisner und Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach begleiten Prinz Frank I., Bauer Günter und Jungfrau Reni, für die das Treffen mit dem Papst im vollen Ornat ein unvergesslicher Höhepunkt der Session werden dürfte.
Bei der Audienz wird das Trifolium Gelegenheit haben, mit dem Papst einige Worte zu wechseln und Geschenke aus dem „hillige Kölle“ zu überbringen. Dazu gehören „Flönz“ aus dem Hause Remagen, kerniges kölsches Schwarzbrot der beliebten Bäckerei Zimmermann, eine Mütze des Festkomitee Kölner Karneval, der Sessionsorden des Festkomitees, die Prinzenspange des Kölner Dreigestirns 2011, ein Bild des Kölner Dreigestirns 2011, ein Bild des Kölner Doms mit einer Taube sowie ein von Kindern der Domsingschule gebastelter Kölner Dom.

Am 1. Februar, dem ersten Tag des Kurzbesuchs in der ewigen Stadt, wird Kardinal Meisner eine eigens für diese Reise angefertigte Kerze segnen und gemeinsam mit dem Kölner Dreigestirn in der Santa Pudenziana, einer der ältesten Kirchen Roms, um 18:30 Uhr entzünden. Am nächsten Tag beginnt die Generalaudienz gegen 10:30 Uhr, gegen 22:30 Uhr endet der Blitzbesuch, schließlich ist das Dreigestirn am Donnerstag bereits wieder für die Kölschen Jecken im Einsatz. Das WDR-Fernsehen sendet am 2. Februar von 22:10 bis 22:40 Uhr eine Reportage über den Papst-Besuch des Kölner Dreigestirns: „Ene Besuch beim Papst“ von Jochen Hilgers und Gisbert Baltes.

Süßer Orden unterstützt Jugendkarneval

Süßer Orden unterstützt Jugendkarneval

Schon immer war der Karneval in Köln eine Herzensangelegenheit. Traditionspflege und die Gemeinschaft der verschiedenen Generationen spielen nach wie vor eine große und entscheidende Rolle. Da ist der Gedanke an den Nachwuchs und die Jugendarbeit naheliegend.

Ob Tanzcorps, Musikzug oder Traditionsgesellschaft – jede dieser Gesellschaften kann nur in ihrer Tradition weiterexistieren, wenn auch genügend Nachwuchs vorhanden ist. Doch wie viel Arbeit und Bemühungen dahinter stecken, sehen die wenigsten. Das Kölner Festkomitee Kölner Karneval von 1823 beschäftigt sich als als Interessenvertretung der Kölner Karnevalisten intensiv mit dieser Frage und hat sich in diesem Jahr gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern zu einem Pilotprojekt der besonderen Art entschieden.

Handelshof vertreibt exklusiven Orden
Gemeinsam mit der Firma Zinnhannes „Orden“tliche Ideen sowie der Firma Krott – exklusives Wurfmaterial – wurde ein bunter Kartonageorden entwickelt. Gefüllt mit drei HARIBO-Tütchen und einem hochwertigen Relief-Pin mit dem Sessionsmotto „Köln hat was zu beaten“ ergibt sich ein schönes Souvenir aus dem Kölner Fastelovend  oder auch eine heißbegehrte Trophäe für die Pin- und Ordenssammler. Den exklusiven Pin kann man nur im Rahmen dieses Projektes erwerben. Gemeinsam hat man mit dem Handelshof einen großen und renommierten Vertriebspartner für sich gewinnen können. Beim Kauf eines Karnevalsordens mit Pin wird der Kölner Jugendkarneval mit jeweils 50 Cent direkt unterstützt.

Köln feiert das neue Dreigestirn

Nun ist es offiziell: In den kommenden acht Wochen bis Aschermittwoch werden Prinz Frank I. Steffens, Bauer Günter (Flüch) und Jungfrau Reni (René Sion) die Kölner Jecken begeistern. Bei der Proklamation des Dreigestirns bekamen die Gäste im altehrwürdigen Gürzenich einen ersten Vorgeschmack auf die ansteckende Freude, mit der die drei echt kölschen Jungs den Fastelovend feiern.

Rund 400 Auftritte stehen dem Trifolium bevor – einer davon zusammen mit Kardinal Meisner und Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach am 2. Februar bei Papst Benedikt XVI. in Rom. Den ersten absolvierten sie vor über 1.200 Gästen mit Bravour. Nach der Übergabe der Insignien durch Oberbürgermeister Jürgen Roters stand die erste Rede von Prinz Frank I. zu seinen närrischen Untertanen auf dem Programm – sie wurde vom Publikum mehrfach durch großen Applaus unterbrochen. Im Saal befand sich eine bunte Mischung aus den Abordnungen der Kölner Karnevalsgesellschaften und Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Musikalisch umrahmt wurde die festliche Proklamation des Kölner Dreigestirns unter anderem durch Höhner, Brings und Räuber sowie „Dat Kölsche Rattepack“ (Uwe Modler, Oliver Blum und Andrea Schönenborn). Für strahlende Gesichter sorgten die Auftritte von „Ne Hausmann“, Jürgen Beckers, das Improvisationstheater „Springmaus“ sowie gleich zu Beginn der Proklamation eine stimmungsvolle Lasershow, die zusammen mit dem Sound von Trommeln, Bongos und Snares eindrucksvoll auf das Motto der Session einstimmte: „Köln hat was zu beaten“.

JECKO – das neue Wappentier des Kölner Karnevals
Einer der Höhepunkte des Abends war die Vorstellung des neuen Wappentiers des Kölner Karnevals. Theo Pagel, Vorstand des Kölner Zoos, übergab Markus Ritterbach stellvertretend für alle Kölner Karnevalsgesellschaften ein Terrarium mit einem echten „JECKO“. Nach intensiver leidenschaftlicher Forschung hatte das qualifizierte Team des Kölner Zoos ein exotisches Exemplar im Tierreich identifizierte, das den Kölner Karnevalisten sehr ähnlich ist und so zum Wappentier des Kölner Karnevals werden soll. Der JECKO ist ein Schuppenkriechtier, ein sehr possierliches und sympathisches Tierchen. Es ist sehr anpassungsfähig, lebt in trockenen Gegenden und ist darum immer sehr durstig. Der JECKO hat es – wie auch die Kölner Jecken in ihren vielfältigen Kostümen – zu einer unüberschaubaren Artenvielfalt gebracht. Das Tierchen ist nachtaktiv und hat auch gerne Gesellschaft. Lange Nächste überdauert es unbeschadet, denn die kleinen Saugnäpfe an den Füssen sorgen für echtes Stehvermögen. Der JECKO hat viele Eigenschaften von einem „Kölschen Jeck“!

Mehr Infos zum Kölner Dreigestirn finden Sie hier

 

Kostenlose Zoch-Karten für behinderte Menschen

Das Festkomitee Kölner Karneval bietet Menschen mit Behinderung die kostenlose Möglichkeit, den Schull- und Veedelszoch und den Rosenmontagszug hautnah von der Tribüne aus zu erleben. Ab sofort können im Kaatebus auf dem Neumarkt für eine spezielle Tribüne in der Zeughausstraße (gegenüber dem Gebäude des Regierungspräsidenten) jeweils maximal zwei Karten pro Person abgeholt werden – solange der Vorrat reicht. Einzige Voraussetzung für das kostenlose Ticketangebot: die Vorlage eines Behindertenausweises.

Ford macht den Kölner Karneval mobil

Bei der traditionellen Fahrzeugübergabe hat das Kölner Dreigestirn der Session 2011 im Rahmen einer Feierstunde im Besucherzentrum des Werkes Niehl am Dienstagmittag drei Ford Galaxy Ghia für seine Fahrten in der närrischen Zeit offiziell übernommen. Seit inzwischen 60 Jahren macht Ford den Kölner Karneval mit Fahrzeugen mobil.

In den zurückliegenden Jahren waren Kölns Karnevalisten in Fahrzeugen wie Ford Taunus 20 M Cabrio, Ford Capri Cabrio-Exklusivmodelle, Ford Granada, Ford Scorpio, Ford Mondeo und Ford Galaxy unterwegs. Zu Beginn, im Jahr 1951, stellte Ford lediglich 30 Bagagewagen bereit, ab 1965 ging dann auch das jecke Dreigestirn mit Ford auf Tour: Vier, von Hand farbenfroh lackierte, Ford Taunus 20 M Cabrio wurden im Werk Niehl übergeben. Insgesamt kam während der 60 Jahre eine Flotte von 2.751 Fahrzeugen mit einer Gesamtlaufleistung von über 2.7 Millionen Kilometern zusammen. 

Bagagewagen für den Rosenmontagszug
Im Kölner Rosenmontagszug am 7. März 2011 transportieren 55 Ford Transit Kombi Trend als Bagagewagen das Wurfmaterial für die Karnevalsgruppen. Diese Fahrzeuge werden von 74 Ford-Beschäftigten gefahren, die sich für diese Extratour durch Köln zur Verfügung stellen. Ford ist Premiumpartner des „Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e. V.“ und stellt dem Kölner Karneval insgesamt eine Flotte von 67 Fahrzeugen bereit. 

Dreigestirn besucht Ford-Oldtimerwerkstatt
Die Übergabe der Fahrzeugflotte durch Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, fand im Besucherzentrum des Fordwerks in Niehl im Beisein des Kölner Oberbürgermeisters Jürgen Roters statt. Prinz Frank I. (Frank Steffens), Bauer Günter (Günter Flüch) und Jungfrau Reni (Hans René Sion) und der Vorstand des Festkomitee Kölner Karneval besuchten im Anschluss an die offizielle Feierstunde die Oldtimerwerkstatt des Kölner Fordwerks. Dort sind automobile Schätze wie die Tin Lizzie ("Model T"), das Ford A-Modell, der Ford Capri Gruppe 2-Tourenrennwagen und der Ford Taunus 17 M P3 (Badewanne) zu sehen. 

Die Veranstaltungstermine 2012 des Festkomitees.

 

FESTKOMITEE KÖLNER KARNEVAL VON 1823

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