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Immaterielles Kulturerbe des Landes Nordrhein-Westfalen
04.05.2017

Der Kölner Karneval trauert um Karl-Heinz Jansen

Der kölsche Büttenredner, der als „Ne Tröötemann“ bundesweit bekannt geworden war, verstarb am 01. Mai 2017 im Alter von 91 Jahren. Die Trauerfeier wird am 16. Mai 2017 um 17:00 Uhr in St. Aposteln, Neumarkt 30, stattfinden. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engen Familienkreis statt.

Jansen hat im Laufe seiner Bühnenkarriere den Jecken auch bei unzähligen Auftritten für das Festkomitee Kölner Karneval Freude geschenkt. Er war fester Bestandteil der ARD-Fernsehsitzung, ebenso unterstützte er als Künstler – vor allem in seiner wunderbaren Rolle als Musiker die Matinee zugunsten des Kölner Rosenmontagszuges in der Kölner Philharmonie. Immer mit dabei war sein Sousaphon, das ihn zum „Tröötemann“ machte, obwohl er das Instrument niemals spielte.

Als Roter Funk hatte er seinen ersten Bühnenauftritt bei einer Sitzung seiner Gesellschaft 1964 im Gürzenich zu Köln. Es folgten über 50 erfolgreiche Bühnenjahre, in denen er beim Publikum mit seinen Pointen immer den richtigen Ton traf. Für seine Leistungen wurde er 1981 mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Zudem zählte er zu den neun Trägern der Willy-Millowitsch-Medaille, die er für seine Verdienste um die kölsche Sprache bekommen hat.

Karl-Heinz Jansen, unser „Tröötemann“,  hat sich ein Leben lang für den Kölner Karneval eingesetzt, er pflegte einen feinen kölschen Humor. Das Festkomitee trauert mit seiner Familie.