Logo Kölner Karneval

Immaterielles Kulturerbe des Landes Nordrhein-Westfalen
16.02.2017

Der Kölner Rosenmontagszug ist gut vorbereitet

Die Sicherheit hat beim Kölner Rosenmontagszug die oberste Priorität. Dabei ist das Festkomitee Kölner Karneval für die Sicherheit im Zug und entlang des Zugweges zuständig, während die Polizei und die städtischen Ordnungsbehörden die Verantwortung für die Sicherheit im öffentlichen Raum tragen. Darum befindet sich das Festkomitee wie gewohnt in einem engen intensiven Austausch mit der Kölner Polizei, der Bundespolizei, dem Ordnungsamt der Stadt Köln, weiteren städtischen Ämtern, der Kölner Berufsfeuerwehr und den Sanitätsdiensten sowie der KVB und den AWB. „Wir arbeiten Hand in Hand in der gesamten Phase der Vorbereitung und an Rosenmontag auch in einer gemeinsamen Koordinierungsstelle. „Die enge Vernetzung ist die Basis einer sehr guten Zusammenarbeit. Die enorme Erfahrung, die alle Beteiligten in der Organisation und Sicherung einer solchen Großveranstaltung mitbringen, hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt. Dafür danke ich allen Mitstreitern sehr herzlich“, betont Christoph Kuckelkorn, Vizepräsident des Festkomitees und Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges.

Neu ist in diesem Jahr lediglich ein erweitertes Fahrverbot für LKWs im Innenstadtbereich. Dieses gilt für Lastkraftwagen sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen und ist gültig von Sonntag, 26. Februar 2017, durchgehend bis Rosenmontag, 27. Februar 2017, 22 Uhr. Dieses Fahrverbot wurde frühzeitig der Öffentlichkeit kommuniziert und dementsprechend bei der Organisation des Zuges berücksichtigt. Die Zugorganisation informiert die Polizei fortlaufend, welche Fahrzeuge mit Ausnahmegenehmigung im Rahmen des Zuges unterwegs sind.

Über das Koordinierungsgremium und die Leitstelle können die verschiedenen Behörden, Sicherheitsdienste und das Festkomitee direkt über digitalen Funk miteinander kommunizieren. Die Zugbegleiter des Festkomitees sind ebenso miteinander vernetzt wie die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und zusätzlich beauftragte Sicherheitsdienste. Sie stehen im direkten Austausch mit den Kräften von Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr und Sanitätsdiensten. Bereits im vergangenen Jahr wurden über 100 zusätzliche Kontaktpunkte im Funknetz geschaffen, um das Kommunikationsnetz noch weiter auszubauen und zu optimieren.

Ein für Veranstaltungen dieser Größenordnungen obligatorisches professionelles Sicherheitskonzept sorgt unter anderem für eine transparente Infrastruktur entlang des Zugweges. Seit vielen Jahren schon bilden die Aufstellung der Lkw sowie individuelle Sperrungen und Maßnahmen zur Verkehrs- und Personenlenkung ein aufeinander abgestimmtes System. Jeder einzelne LKW, der als kleine Tribüne am Zugweg steht, hat beispielsweise die Funktion, Seitenstraßen, die zum Zugweg führen, abzusperren, damit „von hinten“ keine weiteren Menschen hin zum Zug drücken. Im Notfall können die LKW jedoch vorgezogen werden und schaffen über Seitenstraßen Entfluchtungsmöglichkeiten.