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Immaterielles Kulturerbe des Landes Nordrhein-Westfalen
15.02.2017

Spendenaktion Kölner Dreigestirn 2017

Es ist eine gute Tradition im Kölner Karneval, dass das Kölner Dreigestirn bei seinen Auftritten während der Session auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden bittet, die soziale Projekte in Köln unterstützen. Für die Session 2017 sind nachhaltige Projekte geplant, die Kölner Kindern zugutekommen – ein mobiler Spielplatz sowie die Beteiligung an einer Spielplatzerweiterung im Kölner Zoo.     

Das Kölner Dreigestirn 2017, Prinz Karneval Stefan I. (Stefan Jung), der Kölner Bauer Andreas (Andreas Bulich) und die Kölner Jungfrau Stefanie (Stefan W. Knepper), setzt diese Tradition gerne fort und engagiert sich für zwei soziale Projekte. Das Motto des Kölner Karnevals lautet in der Session 2017: „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“. Dementsprechend stehen die kölschen Pänz in den beiden Spendenprojekten im Vordergrund.   

„Dieses Motto sehen wir auch ein bisschen als unser Lebensmotto“, betont der  Kölner Prinz Karneval Stefan I. „Es war uns daher wichtig, Projekte auszuwählen, die langfristig den Alltag vieler Kölner Kinder bereichern können. Wir Drei sind begeisterte Familienväter und wir möchten gerne die Kölner Jecken gewinnen, uns bei unseren beiden Spendenprojekten für Kinder zu unterstützen.“   
Und dies sind die beiden Projekte:   

Projekt Mobiler Spielplatz – “Juppi“  

Jeden Tag fahren die „Juppis“ durch die Kölner Stadtteile und besuchen Kinder links und rechts des Rheins zum gemeinsamen Spielen und Spaßhaben. „Juppis“, das sind zwei – inzwischen leider in die Jahre gekommene – umgebaute LKWs, voll mit tollen Spielutensilien für den Außenbereich. Bei jedem Juppi fährt zudem ein Sozialarbeiter mit, der die Kinder beim Spiel begleitet und betreut.    

Angesprochen durch dieses alternative Freizeitangebot werden Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Kulturen und sozialer Herkunft, sowie deren Eltern und Anwohner. Aktuell werden die Spielmobile auch dort eingesetzt, wo vermehrt Flüchtlingsfamilien leben, um dort Kultur und Sprache zu vermitteln, die soziale Infrastruktur aufzuwerten und das Miteinander zu fördern.   

„Schon seit vielen Jahren bringt der Mobile Treff „Juppi“ spannende und vielfältige Spiel-, Sport- und Kreativangebote in die Kölner Stadtteile, die als besonders belastet gelten. Er leistet damit einen Beitrag zur Integration und für den Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft. Die großzügige Spende des künftigen Dreigestirns ermöglicht es, dieses mobile, niederschwellige Angebot fortzuführen und attraktiver zu gestalten“, freut sich Dr. Agnes Klein, Dezernentin der Stadt Köln für Jugend, Bildung und Sport.  

Die Stadt Köln hat dieses tolle Projekt schon im Jahr 1972 ins Leben gerufen. Mittlerweile ist es etabliert und für zahlreiche Kinder im Kölner Stadtgebiet ein absolutes Highlight bei der Freizeitgestaltung. Nun muss ein neues Fahrzeug her. Moderner, kleiner und wendiger sollte es sein, damit das Spielemobil noch mehr Kindern Freude schenken kann. Der neue „Juppi“ orientiert sich in der Ausstattung vor allem an den Bedürfnissen älterer Kinder und Jugendlicher. Auch das Thema Karneval soll hier integriert werden, um Kölnern wie Nicht-Kölnern dieses Stück Stadtkultur zu erklären und näher zu bringen. Und der „Jecko“, das Wappentier des Kölner Kinderkarnevals, ist künftig natürlich auch an Bord.   

Die Realisierung des Projekts wird zudem durch die Partner des Festkomitee Kölner Karneval, die Ford-Werke GmbH und die GAG Immobilien AG, unterstützt.  

Spielplatzerweiterung im Kölner Zoo  

Alle Kölner Pänz lieben den Zoo nicht nur wegen der vielen interessanten Tiere aus aller Welt, sondern auch, weil es dort einen wunderbaren Spielplatz gibt.  Dieser Spielplatz wird nun im Rahmen der Umgestaltung einer neuen Tieranlage noch vergrößert werden. Es werden neue Spielgeräte und auch neue Baumhäuser für mehr Spielraum angeschafft.
  
„Wir freuen uns sehr, dass das Kölner Dreigestirn 2017 uns hierbei unterstützen möchte. Zum Wohl unserer Tiere und auch unserer kleinen Besucher können wir jede Finanzspritze gut gebrauchen“, so Christopher Landsberg, Kaufmännischer Vorstand des Kölner Zoos.  

Der „Jecko“ – das Maskottchen des Kölner Kinderkarnevals – wohnt schon seit dem Jahr 2011 im Kölner Zoo. Damals hat der echte Gecko mit Namen „Jecko“ im MadagaskarHaus seinen „eigenen“ Gürzenich erhalten: Die Gestaltung des Terrariums erinnert an den Gürzenich zu Köln. Diese bereits bestehende Verbindung zwischen dem Kölner Zoo und dem Kölner Karneval wird nun weiter ausgebaut: Mit einer Spielplatzattraktion, die die Kinder mit dem Kölner Zoo und dem Kölner Karneval verbindet. Denn auch auf diesem Spielplatzbereich wird man den Jecko wiederfinden.   

Mit beiden sozialen Projekten wird etwas geschaffen, das den Karneval über den Aschermittwoch hinaus in der Stadt spürbar macht und den Kölner Kindern langfristig nutzt. „Die Session mag Aschermittwoch zu Ende gehen, aber das Kulturgut Karneval ist das ganze Jahr über fester Bestandteil der Kölner Gesellschaft“, erläutert Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitee Kölner Karneval. „Solche nachhaltigen Projekte helfen nicht nur vor Ort, sie transportieren auch Inhalte zum Kölner Karneval.“  

An der Spendenaktion können sich alle Jecken beteiligen, hier das Spendenkonto:   
Gemeinnützige Gesellschaft des Kölner Karnevals mbH   

IBAN:        DE31 3705 0198 1920 1617 08
BIC:          COLSDE33XXX   

Stichwort „Dreigestirn 2017“